der Folterbericht 2014 von Ai und die Notwendigkeit über Menschenrechte Bescheid zu wissen

”Folter ist verboten” meint ein Großteil unserer Gesellschaft ™ und trotzdem ist die Nationale Stelle zur Verhütung von Folter noch immer absolut unterfinanziert.
Was heißt das für uns?
Folterbericht lesen, auf sich achten [Video und Texte = graphic!] und überlegen, was die eigene Haltung in Bezug auf Gewalt und Menschenrechte ist.
zur Seite von Amnesty international


Es gibt Menschen, die meinen, weil bei uns hier in Deutschlands Straßen nicht jeden Tag literweise Blut verteilt wird, wären wir ein Land in dem Menschenrechte kaum ein Thema sind.
Überraschung- allein der Fakt, dass das Thema Menschenrechte etwas ist, das als eine Art Intellektuellenaccessoire fern vom täglichen Leben gilt, zeigt uns, wie viel Informationsbedarf nachwievor besteht, um öffentliche Diskurse zu Gewalt und das Ziel eines friedlichen Miteinanders zu erreichen.

Ein Volk, das nicht bemerkt bzw. keine Kenntnis davon hat, dass es Orte und Situationen gibt, in denen sämtliches Grundrecht beschnitten oder abgesprochen wird, ist ein Volk, das Gewalt verharmlost, ignoriert, internalisiert und nicht zuletzt permanent ausübt.

Etwa, indem es die einzige unabhängige Stelle zur Folterbekämpfung in Klinken, Heimen und anderen Haftanstalten nicht im Ansatz ausreichend finanziert.
Etwa, indem es in der Berichterstattung den Fokus auf Menschenrechtsverletzungen außerhalb der eigenen Landesgrenzen legt.
Etwa indem es Entschädigungen für Betroffene niemals „ohne wenn und aber“ ermöglicht.
Etwa indem ein Klima geschaffen und gehalten wird, in dem Hilfeeinrichtungen zum Strafinstrument werden.
[…insert so much more…]

Links zum Thema Menschenrechte bzw. Organisationen:
Das Jugendnetz hat eine schöne Übersicht auf ihrer Plattform Menschenrechte gestaltet.
Das „Forum Menschenrechte“ ist ein Netzwerk deutscher Menschenrechtsorganisationen – ein interessanter Newsletter erscheint wöchentlich.
Die „internationale Liga für Menschenrechte“ hat ebenfalls einen umfangreichen Webauftritt.
Eine „Bühne für Menschenrechte“ sensibiliert für das Thema mit dokumentarischem Theater und eröffnet so ganz neue Räume sich mit den Thema Menschenrecht im Zusammenhang mit Antirassismus und Migration zu befassen.
Das deutsche Institut für Menschenrechte hat neben einer um Barrierefreiheit bemühten Webauftritt auch einen Twitterkanal (@DIMR_Berlin), den ich nur empfehlen kann.
Die „Infomationsplattform human rights“ aus der Schweiz hat eine großartige Zusammenfassung für ThemeneinsteigerInnen erstellt.

Tag 281

tag Die Sonne geht schon früh auf
im Aufgrauen des Morgens auf das Klingeln des Weckers zu warten
ist so seltsam nah und vertraut

Zahnschmerzen – ein mächtiges Wegschieben nach links
Rückenschmerzen- ein kräftiger Stoß nach rechts
erste Angstwellen an einem weichem weißen Gefieder aufbranden lassen
das Pochen hinter vermauerten
gitterbombengesicherten Fenstern – ein Bleistiftpunkt im Tagebuch

“2014 – volljährig – mündig – Wohnhaft in … – im Notfall zu verständigen” ein Riss entstellt diesen festen Fels in der Brandung
meine Liste
“Schreibs auf, denn dann IST es”

Es regnet Frühling
windet letzte Winterfetzen

die Sonne… mit aller Macht wird diese Tresortür
mit allen Zellen
in mir drin
mitten in meinem Kopf
mitten im Sein
zugeschlagen

tut mir auch
fast gar nicht
weh

 

da ist diese Neue mit diesem offenen Lächeln
auf wie ein Scheunentor
und abgeschlossen von mir und meiner Kontrolle
Vielleicht bilde ich sie mir nur ein

Betreuungsanregung
steht auf dem Zettel
all das Chaos in meinen Behördenangelegenheiten
passt kaum in diese kleinen drei Zeilen
all der Zeitdruck
ist in den 4 Buchstaben
da mit dieser fremden Schrift
E I L T

Das kann nicht sein
wo ist mein Fels?
meine Liste, dessen Riss an der Seite mir wie ein Schnitt in die Haut
einmal quer durch mein Leben vorkommt

 

nahe stehende Angehörige (Familie, Freunde…)
frei
los

ge

ver

einfach lassen

um dann
kurz vor Schluss
einen Namen hineinzuschreiben

ohne zu wissen, wer oder was
eigentlich

_IST_

 

in diesem Jahr
zweitausend
vier

zehn

#Conchita hat gewonnen

mit dem viertbesten Ergebnis des Eurovision Song Contest hat gerade der Travestiekünstler Tom Neuwirth alias “Conchita Wurst” für Österreich gewonnen

Warum das geil ist?
Für mich, weil es mir ein Hoffnungsschimmer ist.
Ich freue mich erleben zu dürfen, dass Europa- unser Umfeld- mehr kann, als Hass und Gewalt gegen Frauen* mit Bart; mehr als Verachtung von Männern* mit Brüsten; mehr als Ablehnung derer, die leben, wer und wie sie sind. Zumindest, wenn es um die Kunst geht.
Wir dürfen uns wünschen, dass der Phönix der Ausgegrenzten* weiter und weiter aufsteigen kann.

conchita2

“This night is dedicated to everyone who believes in a future of peace and freedom,
you know who you are”

Wochenschnipsel

Bevor ich mich in den absoluten Shabbat verabschiede, den ich mir ausschließlich mit Lorelai und Rory, meinen Farben und dem absolut ge-ni-alen Musikmix, den mir Nadia aus Shehadistan zum Lebenstag geschenkt hat, teilen werde, hier noch ein bisschen was für

Kopf und Rückgrat
– Anfang der Woche lief die re:publica 2014, mit vielen vielen vielen Vorträgen und Workshops zu Internet, Kommunikationskultur, Netzaktivismus und Onlinesonstigesdingsi wofür es sicherlich viele coole eingeenglischte Wörter gibt, die ich nicht kenne, weil ich keine Ahnung von Netzelitegemeindeavantgarde dingsikirchenhausen habe
Hier ist der Link zum Kanal der re:publica und hier ein Vortrag, der mich sehr interessierte und beschäftigt hat.

 

– Motzmutti Rosenblatt hat sich heute in Sachen Inklusion reingehängt und live von der 1. Plattform “Inklusions Impulse” in Bielefeld getwittert.
den Hashtag
#InklusionsImpulse hab ich mir dafür ausgedacht, einen Artikel geschrieben und an Zeitungen geschickt – ich fühle mich Guerilla aktivistisch (aktiv! schu- bi- du!) und als Eine, die mehr als nur meckern kann, wenn es um Teilhabe und Sichtbarkeit geht.

 

Herz und Seele
– der Kanal von “Maymo”

 

 

 

und was noch?
Irgendwas war diese Woche noch mit Sichtbeton und Backsteinen, Macker oni und Male tears als Aperitif

Außerdem: viele liebe, aufmunternde, stärkende, mein Herz berührende Worte, Gesten, Momente

worte

 

Jetzt gehts ins Bett.
Ich hab so im Gefühl, dass ich heute ein bisschen mehr Chance auf Schlaf habe.
Das wird bestimmt total schön, wenn ich morgen meine Augen auch ohne Hebebühne wieder offen halten kann.

 

über Suizid, Ohnmacht und Hilfe, die (für mich) keine Hilfe ist

Gibt es ein heißeres Eisen als den Suizid?
All die Verantwortung! All die Schuld!

und niemand sagt: all das Leben- all der Tod, all diese Unkontrolle, all diese Machtlosigkeit, all diese eine letzte Freiheit, die sich nimmt, wer sie sich noch zu nehmen in der Lage ist.

Meine, unsere Lebenssituation entspricht aktuell im Großen und Ganzen der, der 18 Jährigen damals noch nicht einmal C. Rosenblatt, sondern “Fremdbezeichnung die man halt angibt, weil alle ™ (die Mächtigen) sie verwenden”.
Irgendwie war das Einzige, was noch fehlte eine Person, die sich ganz genau so verhält, wie unsere damalige Betreuerin: opportunistisch, fremd, unempathisch, schuldzentriert und – das Schlimmste: der festen Überzeugung, doch nur das Beste zu wollen und zu tun- nämlich “helfen”.
Selbstverständlich über unseren Kopf hinweg. Selbstverständlich, ohne dafür in irgendeiner Form die Verantwortung mir gegenüber anzunehmen. Und – auch das versteht sich von selbst- ohne einen eigenen Anteil von mir wegzunehmen und bei sich allein zu verorten.

Es ist das Schlimmste, in solchen Situationen – in denen ich selbst von meinem Kopf überrascht bin, dass es den Wunsch nach einem “ich will weg sein” gibt und gucken muss, wie ich das regle, wo ich mir welche Hilfe hole und Ressourcen aktiviert bekomme- von “Hilfe” umgeben bin, die nur eines zum Ziel hat: “Unter gar keinen Umständen Schuld entstehen lassen!”.

Es ist jetzt 12 Jahre her, dass ich das erste Mal mit einer pulsenden Schnittwunde am Handgelenk und den Bauch voller Tabletten mitten in der Stadt stand und an einer Telefonzelle auf den Krankenwagen wartete.
Die Sanitäter waren nett und gaben mir ein Brechmittel zu trinken, während sie die leeren Blister abzählten und meine Wunde verbanden.
“Was war der Auslöser?”, hatten sie gefragt.
Und ich?
Ich saß da  mit meinem ganzen Paket auf dem Rücken, das ich spürte, aber nicht benennen konnte, und sie fragten, nach diesem einen Auslöser. Eine Polizistin kam dazu und erzählte mir nach einem Blick auf den anderen Arm, dass sie sich früher ja auch immer mal geritzt hätte, aber dass das wieder vorbeigegangen sei. Später. Dann halt.
Ihr Kollege erzählte mir davon, wie schön das Morgen sein würde. Ganz sicher.

Ich hatte ihn die ganze Nacht im Ohr, nachdem mir in der Notaufnahme zwangsweise ein Schlauch in den Magen eingeführt wurde, um ihn mit Aktivkohle zu füllen. Ich war an dieser Trage fixiert, blutete aus der Nase, heulte wie ein Schlosshund und alles, was ich wollte war:
sterben.

Überraschend, ne?
Ja, auf dieses Morgen, das auf dieser ewig piepsenden und trotzdem totbringend stillen Intensivstation irgendwie mit dem Gestern verschmolz und für mich nicht einen einzigen Unterschied erkennen ließ- auch auf dieses Morgen, hätte ich gerne all die Aktivkohle, die ich noch immer trinken sollte, gekotzt und ihm an den Ostersamstagsfrühstückstisch servieren lassen.
Mein Morgen tat weh, mir war schlecht und seltsam schwindelig und nichts hatte sich verändert.
Ich war immer noch da. Da war immer noch niemand, der mein DAS DA einfach fühlt und aus meinem Päckchen rausholt.
Das Einzige, was sich mit den Menschen an mein Krankenbett gewälzt hatte, waren die Themen “Schuld” und “Verantwortung”.
Selbstverständlich synonym verwendet und als Genesungsgeschenk an mich überreicht.
Wer differenziert denn bitte, wenn es um Leben und Tod geht?

Sie fragten nach dem Auslöser. Suchten in der Schule, zu Hause, in mir selbst drin.
Und ich war so leergekotzt, ausgeblutet und so fremd(wieder)belebt, das beim besten Willen nichts mehr zu finden war.

Ich wurde am Ostersonntag entlassen.
Erste Amtshandlung: die Großeltern besuchen. “Und du sagst nichts darüber, klar?”, raunte meine Mutter, als wir die Station verließen.
– Klar, was hätte ich auch sagen sollen?
Dass ich Hilfe brauche?

Ich war 15 Jahre alt und mein erster ernsthaft gefährlicher Suizidversuch endete mit meiner Entscheidung “Hilfe” zu holen. Und diese Hilfe lieferte mir mehr Gründe mich dem Leben und dem Dasein nicht gewachsen zu fühlen, als alles, was ich mir vorher hätte vorstellen können in meinem klitzekleinen Alltagsbewusstseinskosmos.

Dass ich keinerlei Erinnerung daran hatte, wo oder wann oder womit oder was genau ich da eigentlich geschluckt hatte… niemand hatte daran gedacht, dass es so hätte sein können.
Es dauerte noch x – suizidale Gesten bzw. Versuche bis diese Frage Raum bekam. Bis ich sagen konnte: Ich war das nicht, das war XY- ich bin nur die, die immer für “Hilfe” sorgt.

In den letzten Jahren, war XY nicht mehr oft “da”.
Hier und da schwebt sie ganz dicht an der Oberfläche und alarmiert uns mit ihrem Sirenengeheul über jedes “zu viel”, jede Angst, jeden Bedarf nach Nähe. Wir hören und spüren sie inzwischen sehr genau und agieren entsprechend nach Außen.
Es gibt keine bessere Suizidprävention, als zu äußern, dass man suizidal ist.

Genau dann hat man nämlich noch den Raum zu sagen: “Ich bin überfordert. Ich spüre keine Kraft allen Anforderungen gerecht zu werden. Ich habe Angst vor mir, meinem Sein, meinem Leben, meinem Wünschen, meinem Fühlen, meinem Denken, meinem Erinnern. Ich habe das Gefühl nicht atmen zu können. Ich bin überreizt und heiß gelaufen. Ich kann nicht mehr.” , dann kann man in einen Austausch kommen, wie dies zu verändern sein kann.
Uns hat das immer geholfen und entsprechend rabiat sind wir in der Hinsicht.

Wir wissen, dass es uns hilft, feste Punkte zu haben. Termine von Tag zu Tag, Vorhaben und niederschwellige Tagesziele, Problemlösungsetappen, die nicht in allzu ferner Zukunft liegen. Dazwischen essen wir Schrott mit so vielen Kohlehydraten wie es geht, liegen im Bett, lesen Trullaromane und machen Kunst in Wort, Ton, Farbe oder Bewegung. Das Denken wird auf kleine Schritte reduziert und der Fokus verengt sich auf Themenaspekte.
Wer schon mal in einer Psychiatrie oder Tagesklinik war, wird Parallelen sehen, eine Komponente aber als fehlend markieren: andere Menschen.

Wenn wir in einer suizidalen Krise sind, dann sind Menschen das größte Risiko ever.
Es ist und bleibt unsere Freiheit- unsere ureigene Entscheidung, ob wir uns suizidieren oder nicht. Wir allein sind unsere Richter_innen über unser Dasein und niemand sonst.
WIE wir leben, das bestimmen wir nicht. Wir können unsere Belastungen nicht regulieren, wie wir das wollen, treffen zig Entscheidungen am Tag, die weder uns im Zentrum noch im Ziel haben. Wir können versuchen uns jede Hilfe zu holen, die uns zu so etwas, wie einem “(lebens- _werten_) Leben” kommen lässt bzw. uns unterstützt uns dieses zu erkämpfen.
Aber, das OB, lassen wir uns nicht mehr in Frage stellen.
Genau das tun aber Menschen, die arrogant genug sind zu denken, Menschen müssten für mehr als sich selbst leben oder sein. Müssten irgendwie mehr als nur sie selbst sein, vor allem, wenn sie nicht sind, wie alle anderen ™.

An dieser Stelle beginnt die Gewalt der Hilfe. Die Folter der Psychiatrie.
Jemandem gegen seinen Willen etwas auszusetzen, was diesem (und seien es subjektiv wahrgenommene) Schäden bereitet, ist Gewalt.
Jemanden irgendwo gegen seinen Willen festzuhalten, damit dieser sich nicht tötet und ihn erst wieder frei zu lassen, wenn er überzeugend (Täter_innenloyal bzw. angepasst an Täter_innenwillen) äußert, er würde nicht tun, was er vorher aber eigentlich tun wollte, ist Folter und damit eine Form der Gewalt, die weder mit fundamentalen Menschenrechten noch Respekt vor der Lebensrealität anderer Menschen vereinbar ist.

Heute war ein Tag für mich, an dem ich so viel Gewalt ausgesetzt war, wie zuletzt als Jugendliche.
Allein das triggert in mir so ein übles Grundgefühl von Schwäche und Ohnmacht hoch, dass mir die Anforderungen vor denen ich bereits vorher mit großen Bambiaugen stand, noch größer, noch schwieriger zu bewältigen erscheinen.

Da klingelt es und zwei bewaffnete Männer in blau kommen in meine Wohnung.
In der ich alleine bin.
Unbewaffnet und getriggert bis zum Anschlag.
Ich hätte eine Suiziddrohung gegen jemanden ausgesprochen.
Pling- ein weiteres Bingo auf der IchbinsoeinMonster-Bullshitbingokarte

Sie wären ja nur da um jemanden herzuschicken, der das besser beurteilen kann als sie (und ich muahaha), ob ich nicht doch besser woanders Hilfe bekommen sollte.

Ich rufe an, wer diesen Aufriss verursachte. Doch dieser Mensch will damit nichts mehr zu tun haben.
MenschensindgefährlicheTiere-WerbrauchtMenschen-GucktsosindMenschen- Bingo- Pling

und das Tempo nimmt nicht ab. Genau das, was mich fertig macht- all diese ganze von _Ein_fachheit getragene Ignoranz meiner Lebensrealität, all diese Missachtung vor unserem Rasen auf Hochtouren durch ein Labyrinth auf der Suche nach Aus_Wegen_ , die mich nach Möglichkeit in Richtung “lebenswerte Zukunft” bringen- alles das kommt dann sachlich vorgetragen an einer Kette aufgereiht aus den Polizisten heraus, die sich eigentlich so vielen anderen – größeren, wichtigeren, werteren Dingen, Menschen, Umständen widmen sollten.
“Ja, aber sie müssen doch… ” … “Man muss sich ja auch mal ein bisschen bemühen in diesem Leben” … “Haben sie denn nicht nochmal vor irgendwas aus ihrem Leben zu machen?”

und noch immer ist niemand bei mir

Ich bin wieder 15 Jahre alt und sehe meinen Rechten auf Selbstbestimmung hinterher.
Da ist niemand der mich oder wenigstens meine Hand hält.
Da ist niemand, außer diese stolze Löwin aus Feuer, die aus meiner Asche rausschießt, um uns vor all der Gewalt, die wir schon in Kliniken erlebt haben zu bewahren und verpufft, als alles vorbei ist.

Das Zittern hielt die ganze Nacht. Geschlafen haben wir zwei Stunden.
Unsere Wohnung fühlt sich nicht mehr okay an.
Ich habe Schmerzen.
Ich glaube, ich habe meine Therapeutin angebrüllt.
Ich glaube, ich habe in den letzten 24 Stunden so viele Teenagertränen geweint, wie noch nie.

So ist das halt, wenn Hilfe zur Gewalt wird.
Wenn Helfer_innen zu Täter_innen werden.
So ist es, wenn man Menschen zu nah kommt.

Einfach lassen.
Kommen und gehen lassen.
Nicht halten.

Dann tuts auch nicht so weh, wenn man nach 9 Jahren so etwas wie Abschied macht.

Und nach ganz viel Ausstieg, die Geschichte mit dem Einstieg in ein Leben “danach”
noch einmal ganz neu anfängt.

 

 

P.S. für Angehörige suizidaler Menschen
1) Alle Menschen gehören nur sich selbst!
Mach dir klar, wieso genau du den Suizid deines Angehörigen verhindern möchtest. Geht es um dich, oder um diesen Menschen?
2) Der Auslöser für die Gedanken/ den Wunsch wird nichts sein, was mit einem Fingerschnipsen lösbar ist- es geht um Kraft und Mut, an eine Lösung zu glauben bzw. eine zu entwickeln und umzusetzen. Vermittle die Möglichkeit dazu mit ganz platten Handlungsschritten- ohne jedoch deinem Angehörigen zu sagen er/sie wäre “eine starke Person”- er/sie fühlt sich nicht so und zu hohe Ansprüche Außenstehender sind evtl. nicht hilfreich.
3) Du bist verantwortlich für die Hilfen, die du deinem Angehörigen zukommen lässt, wenn dieser sich nicht darum kümmern kann. Lass ihn nicht alleine mit Polizei/ Krisendienst/ Mediziner_innen – das sind Menschen, die ihren Job machen- kein Grund das Leben als lebbar wahrzunehmen.
4) Es gibt kein “wenn alles vorbei ist”. Auch nach der Krise/ einer Klinikentlassung/ Besuch von Krisendienst und Polizei zu Hause, ist nicht gleich alles gut.
5) Es ist nicht deine Schuld und es ist nicht deine Verantwortung, wenn ein anderer Mensch sich gegen sein Leben entscheidet.
6) Es ist nicht die Schuld der Familie/ der Gesellschaft ™ / des Systems, wenn ein Mensch sich selbst tötet.
7) Gedanken an den Tod bedeuten auch: Gedanken an das Leben Vielleicht findet ihr im Gespräch einen Gedanken, der richtig viel verborgene Kraft in sich trägt
8) Sei ehrlich und bleibe ehrlich. Wenn du dich überfordert fühlst, such dir Hilfe und/ oder Beistand, um diese Situation zu bewältigen.
9) Frage deinen Angehörigen, was ihm helfen könnte.
10) Sprachführung: von Suizid ist wenn überhaupt einzig diese/r Angehörige “bedroht” – Selbstmord gibt es nicht, Mord ist Mord
11) ? Vielleicht will irgendjemand der den Artikel gelesen hat, schreiben, was für ihn/sie einmal von helfenden Menschen gut und hilfreich war.

einen Abend aufgeben

Tropfenzentrum2 Die Idee gefällt mir gut.
Diesen Abend aufgeben.

Loslassen. Menschen loslassen und einfach vorwärts gehen. Gucken was kommt, machen was geht.
Den Rest

die Panik über 4 Männer in meiner Wohnung
diese tiefgreifende Angst vor der geschlossene Psychiatrie
die Wut, die Ohnmacht vor diesem Verrat
die Sorgen um Zweifel an meiner Kraft im Angesicht von all dem was neben meiner Schwäche zu sehen ist

loslassen
ziehen lassen

einfach lassen

nur bitte nicht dissen
morgen muss ich mich noch dran erinnern können

mit diesem Gefühl von “okay- ich lasse das jetzt gehen, weil es vorbei ist”

die Frage

Flauscheblume Es ist eine Frage, die ganz harmlos in einer Musterpackung Fragezeichen liegt. Sie beißt nicht, schreit nicht…
Sie war einfach da und rollte aus dem Mund des Anwalts in meinen Kopf hinein:
Was genau ist Ihnen denn passiert?

Seit 2001 stellen mir PsychologInnen, BeraterInnen, ÄrztInnen und Menschen aus anderen Kontexten, Fragen zu meinem Lebenslauf, meinem Befinden, meinen Vorlieben und Abneigungen, aber niemals hat jemand diese Frage gestellt.

Was genau ist denn passiert?

Die Frage belastet mich nicht, weil mir sofort eine besondere Situation eingefallen ist, oder weil ich Schweigegebote und Drohungen im Kopf hatte, sondern, weil sie sich langsam wie eine Retardtablette aufgelöst hat und mich dem Bewusstsein zuführte, dass ich bis heute die schlimmsten und mächtigsten Erfahrungen in meinem Leben mit niemand anderem als den TäterInnen teile und so eine Art TäterInnenkontakt halte, der näher kaum sein könnte.

Die Frage kullerte in meinem Kopf herum wie eine Kugel in einer Schale und stieß einen großen Ochsenfrosch an, der mit einem dumpfen “Quak” auf die Berührung reagierte.
Fröschequaken, Grillenzirpen, das ist die Art Stille, die sich auf solche Fragen ausbreitet. Es ist nicht Nichts, aber viel mehr als artikuliertes Hintergrundrauschen ist es in der Regel auch nicht.
Mein ganzes ES und alles DAS DA, ist eine einzige wabernde Masse. Wie ein Eintopf der 21 Jahre Zutaten erhielt und bereits 28 Jahre auf dem Herd steht.

Ein verbindendes Element meiner Gewalterfahrungen ist genau dieses Un(be)greifbare und die Definition des “_da_Seins”.
In den Situationen, an die ich gerade denke, war nichts und niemand _da_.
Ich sah nichts und hörte nichts als die Geräusche, die ich selbst verursachte und selbst die verschwammen irgendwann mit dem, was meine Nerven nur noch rudimentär an mein Bewusstsein weiterleiteten. Ich dachte meine Brocken und nahm die Qualität und ihre Zusammenhänge nicht mehr bewusst war.
Da war nur  Nichts und ganz viel Niemand zum Teilen. Zum Mit- teilen. Zum Anteil haben. Da wurde sich einfach irgendein abfallender (Persönlichkeits-) Anteil genommen, der selbst produziert wurde – und zwar von den TäterInnen.
Ich brauchte keine Worte dafür zu entwickeln oder zu verwenden, was mir passiert ist, denn passiert ist mir nur Kontakt mit einer Art von _Nichts_, das am Ende eines Schmerzes und einer Angst auftauchte, die völlig normal für mich waren und nie mit einem Begriff belegt wurden, der eindeutig war.

Ich habe meine Sprachmacke nicht, weil mir irgendein Genschalter umgelegt wurde, sondern, weil es genau das einzige Mittel war (und bis heute ist) an dem ich Punkte zur Selbstpositionierung finden konnte.
Doch niemand in meinem Umfeld sprach die gleiche Sprache wie meine Familie*.

In jeder Familie gibt es geflügelte Worte oder Synonyme, die nur in dieser Gruppe verstanden werden, eine Geschichte und Bedeutung haben, was gerade Familien oder ähnlich funktionierende Kleingruppen zu ganz einzigartigen Kosmen macht.
Natürlich gibt es dann auch eine Bewegung des Angleichens und Anpassens an äußere – andere – Systeme. Zum Beispiel den Kindergarten, die Schule und so weiter. Doch meine Chance dieser Anpassung mit einem Bezug zu beiden Systemen war bereits kaputt, als der Kontakt dazu unvermeidbar wurde.
Dazu kommt meine Hochbegabung, die mich sehr früh hat sowohl die Logik von Sprache erfassen, als auch die Verwendung der Wortbatterien in Bezug auf äußere Kontexte hat zuordnen lassen.

Als ich dem Anwalt gegenüber saß, kam mir ein weiteres Problem neben der Sprache in den Sinn.
Was genau meint er eigentlich mit “was genau”?

Ich weiß, dass in juristischen Kontexten konkrete Taten relevant sind- weiß aber auch, dass meine Schädigungen, nicht nur in genau diesen konkreten Taten begründet sind, sondern eben auch in dem allgemeinen Umgang voller Mikroaggressionen, Abwertungen, Abschottung und immer wieder betonter Andersartigkeit.
Wie oft sich allein am Esstisch über dem Abendessen gegenseitig und (für mich) systematisch gedemütigt wurde, dies aber vor anderen Menschen “Abends kommen wir alle zusammen und erzählen uns vom Tag” genannt wurde. Allein sowas macht in meinem inneren System heute Zahnräderknirschen auf mehreren Ebenen.
Das ist keine brutale Gewalt – aber es ist Gewalt unter der ich gelitten habe, weil sie mich immer wieder verwirrte und mit nichts kongruent anfühlte. Weder mit meiner Selbstwahrnehmung, noch mit dem Bild, das andere soziale Systeme von mir sowohl in, als auch mit meiner Familie* hatten.
Ich weiß, dass genau solche Gewalten nur allzu oft und allzu gerne auf die Betroffenen individualisiert werden und deshalb oft nicht mitgemeint sind in der Frage danach, was passiert ist und trotzdem sind es genau diese Situationen die immer herrschten.

Dieses grundlegende Klima von „Achtung Gefahr“ – „Gefahr“ – „inneres Sterben“ – „Ruhe/Stille/ Tod nach dem Sterben“ , das ist mir passiert. Das genau ist mir passiert.
Diese Wiederholung, diese Schlange, die sich in den Schwanz beißt- immer wieder, weil sie nie satt wird, das ist passiert. An mir, mit mir, in mir drin und immer wieder objektiv ungesehen, weil unbenannt von situativ objektiven BeobachterInnen.

Ich mache mir Sorgen, dass wir dieser Frage nach dem was passiert ist, die falschen Antworten geben. Nicht für das Außen, sondern für uns.
Ich weiß, dass die Justiz eine andere Sprache verwendet und weiß, dass auch der Fokus ein anderer ist. Weiß, dass es um Sichtbarkeit geht und als sichtbar eben gilt, was nicht nur individuell wahrnehmbar/ sichtbar ist. Es geht darum der Gefahr, dem Sterben eine objektivere Sichtbarkeit und Worte zu geben.
Obwohl ich und wir doch immer alle unsere Augen zugemacht haben, um gar nichts mehr wahrnehmen zu müssen; obwohl wir doch noch gar keine Chance hatten, Worte für das Erlebte – das objektiv sichtbar Erlebte- zu finden.
Auch, weil einfach wirklich nie jemand gefragt hat.

Am Anfang war das Wort.
Wo im Verlauf stehe ich, wenn ich kein Wort habe?

Genesis?

Hineinschauend in einen  Topf voll eigener Ur- Suppe?

OEG 2.1.

Und da saß ich nun also. Das beratene Opfer, das weiß, was es möchte und was nicht.
Ich kenne das OEG, kenne die Fallstricke, die strukturelle Gewalt, der ich mich ausliefere und alles. Ja verdammt- ich bin zigfach gepanzert gegen die Naivität, dass schon alles gut werden würde. Ich bin unempfindlich gegen die Versuchung zu denken: “Wenn ich nur etwas sage, dann reagiert meine Umwelt schon und es wird nicht schlimm.”.

Und trotzdem.

Ich weiß, dass ich keine Strafanzeige erstatten und auch keine Regressforderungen an die TäterInnen zulassen muss, wenn das bedeutet bzw. die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass ich dann nicht mehr geschützt bin. Das Gesetz weiß das. Die Strukturen wissen das.
Der Anwalt wusste das wohl

aber dann doch eher theoretisch.

Im Nachhinein kann ich sogar lachen und wissenschaftlich interessiert nicken, was für ein absurdes Gespräch wir da geführt haben.
Was für Dynamiken mir angetragen wurden und auch wie schnell ich unter Druck komme. Noch immer, obwohl ich heute noch mehr als früher klar habe, dass die TäterInnen eben auch (neben vielem anderem) TäterInnen an mir waren.

Wir haben noch 3 Monate bis die Taten, die vor dem 18 Lebensjahr geschahen, verjährt sind.
Was für Konsequenzen hätte eine Anzeige für meine Geschwister?
Was für Konsequenzen hätte eine Anzeige, egal ob mit oder ohne Schuldspruch am Ende auf das Leben der TäterInnen?
Und wieso the fuck, denke ich jetzt über die TäterInnen nach?!

Was ist, wenn ich jetzt ablehne und mich aber in x- Jahren dann genau dafür hauen will?
Was ist, wenn ich jetzt anzeige und mich aber dann, wenn ich einer geschlossenen Station hocke, dafür dann nicht einmal mehr hauen kann, weil ich wieder so abgeschossen, wie vor Jahren bin?

“Wissen Sie, die Strafprozessordnung sagt auch etwas zu den Rechten der Opfer. Es geht auch darum, dem Opfer Genugtuung zukommen zu lassen.”.
Jetzt, drei Tage später, könnte ich darüber, bitter wie 20 Jahre alte Kapern, lachend vom Stuhl fallen.
Genugtuung? Hallo?
Was habe ich denn bitte davon? Kann ich mit 100 Pfund Genugtuung meine Therapie bezahlen? Aus 200 Kilo Genugtuung Lebensqualität klöppeln? Kann ich schlafen, wenn ich mich auf Genugtuung bette?! Macht meine Genugtuung, dass meine Geschwister selbstbestimmt entscheiden können, ob sie sich zu unserer Kindheit überhaupt in irgendeiner Form äußern möchten?! Werde ich Kraft all der ganzen Genugtuung so etwas wie Selbstwert, Bindungs- und Beziehungsfähigkeit und kohärente Selbstwahrnehmung entwickeln?

“Und wenn Sie eine Anzeige erstatten, dann sind Sie ja auch aktiv. Dann ist es ja auch ein Schritt aus der Opferrolle heraus und selbstbestimmter.”
– “Naja, das ist nicht selbst bestimmt, weil ich das ja nur machen würde, weil es das Amt verlangt, für den Bescheid zu einem Antrag den ich eigentlich nur deshalb stelle, weil die Krankenkasse, die Therapie nicht durchgehend finanziert…”
“Ja, aber man ist ja immer fremd beeinflusst”

Ich hatte nicht damit gerechnet selbst bei jemandem, der meine Anliegen vertreten soll, so massiv klarmachen zu müssen, dass es mir auf keiner Ebene um die TäterInnen oder Selbsterhebung geht.
Ich bin entsetzt, wie weit oben Opferinteressen eingestuft werden- gerade wenn es um so schwere Schädigungen geht.
Die TäterInnen könnten jetzt schon hinter Gittern sitzen- ich würde trotzdem noch meine Symptome haben, mich dieser ekelhaften Behandlung vom Jobcenter, kranker Kasse und der Gesellschaft ™ ausgesetzt sehen und alles sein- nur nicht so selbstbestimmt und gesichert, wie mir so untergeschoben werden will.

Ich will in aller Ruhe an mir arbeiten, heilen und mein Leben nach dem Trauma so gestalten, wie ich das heute noch kann.
Nicht mehr und nicht weniger.
Der Rest ist den Raubbau an mir, für mich persönlich nicht wert.
Ich sehe es nicht als meine Verantwortung an, Täterverhalten zu beeinflussen oder einer Beeinflussung zuzuführen. Das habe ich so lange so hart versucht, dass ich Viele wurde- jetzt ist Schluss mit dem Abarbeiten an den TäterInnen. Auch auf der Ebene.

Der Rechtsanwalt sagte, er müsse über die Mandatsannahme nachdenken und seine Effektivität prüfen. So hat er noch keinen Antrag auf Entschädigung nach dem OEG aufgezogen.

Ich habe mir inzwischen die Telefonnummer einer erfahreneren Kollegin herausgesucht.
Auch Testzweckklientin werde ich heute nicht mehr sein.

 

Und sie schreibt sich auf einen Zettel:
“Bei diesem OEG- Ding geht es nur um mich und das Leben, das ich heute habe.”

und hängt ihn sich an den Schreibtisch.
Auf Augenhöhe.

Lebenstag leben, 2014

Dass ich den Tag irgendwie schaffen muss, war der erste feste Gedanke in meinem Kopf.

Meine Beine, die sich in meinen Hüftgelenken verkeilt hatten und dort Knochen auf Knochen auf Nerv auf Mitteninmirdrin schmirgelten und jeden Schritt zur Qual machten.
Diese Haut, so dünn wie Seidenpapier, um mich herum und aufgeweicht von den Tränen, die an den Innenseiten entlang laufen. Ohne benennbaren, eingrenzbaren Grund, denn hey- Lebenstag! Happy Selbstbestimmung, Befreiungspower- yeay I’m alive…

Der Tag begann mit Alpträumen und panischer Hetzjagd. Immer der Realität, voll mit Sicherheit, Gemögten und Verbündeten; Hoffnungen und Träumen nach, über bodenloses Erinnern, Erschrecken, und dieser Bitterkeit, die sich in jeder Falte des Innen auszubreiten beginnt, hinweg.

Nein, keine Schonhaltung einnehmen. Aktiv bleiben.
Orientierung ist ein aktiver Prozess. Links Rechts- im Gleichschritt Marsch gen Aktivität und Kreativität!
Aktivität und Wünsche leben, das wird helfen.
Antidissoziation ist ein aktiver Prozess.

Ich malte mir die Beine ab.
Ließ sie ihn hinter sich herschleifen. Aus dem Haus heraus.
Aktivität und Kreativität.
Frau Rosenblatt macht Kunst, erinnert, gedenkt, würdigt und spürt: die Vorstellung, dass ein Junge, der sich mehr tot als lebendig fühlt, ihre endlich abgerissenen Beine hinter sich her aus einer Zeit herausschleift…

hilft
Sie legt ihre abgetrennten Gliedmaßen und all den Schmerz dazwischen hinein und kann so endlich vorwärts laufen.

Das Bild war fertig, die Luft noch immer warm und dicht.
Doch der Regen wich diesigem Sonnendunst.

Aktivität und Kreativität!
NakNak* und Fotos.
Das erste Mal gelang ein Foto von einer Ameise.

Ameise

Wind von vorn, der mir die Wangen
ein bisschen wie ein Trost
streichelt und belastende “Und was ist wenn…?”- Kreiselgedanken mit sich fortträgt.

Besuch, der mich so anstrahlt, dass es in mir immer heller wird.
Mich aufwärmt.
Anrührt, vermehrsamt in meiner eisigen Festung der Einsamkeit.

Mich in der Wärme schaukeln lässt, selbst als die Tür schon längst mit einem “Tschüss” verschlossen ist.

Wir hatten einen schönen Lebenstag.
Mit “Yeay” und “Ney”.

Und: mit Eulen <3