Support

Diese Webseite ist ein persönliches Blog.

Das bedeutet, dass hier Inhalte zu finden sind, die von einer Privatperson produziert und bereitgestellt werden.

Wenn Inhalte von einer Privatperson produziert und bereitgestellt werden, bedeutet das, dass sämtliche Kosten zur Produktion und Bereitstellung von dieser Person aus eigenen Mitteln übernommen werden müssen.

Ein Blog ist bei diversen Anbietern kostenfrei erstellbar.
Jedoch geht diese Kostenfreiheit häufig mit unangenhmen Werbeeinblendungen und anderen Unannehmlichkeiten für sowohl die Person, die die Inhalte produziert und bereitstellt, als auch die Personen, die sie nutzen bzw. konsumieren möchten, einher.

So entstehen uns jährlich Kosten von umgerechnet etwa 100€ um die Plattform einblogvonvielen.org werbefrei zu halten.
Andere Kosten entstehen uns durch die Nutzung diverser Software, die es nur noch im Rahmen eines Abonnements gibt. Das bedeutet Kosten in Höhe von umgerechnet etwa 30€ im Monat.

Das sind Kosten, die wir gut auch ohne Unterstützung tragen können.
Es sind aber auch Kosten, die wir auf uns nehmen, weil uns nicht egal ist, wie gut oder schlecht andere Menschen die hier geteilten Inhalte nutzen können.

Perspektivisch wünschen wir uns mehr Plattformunabhängigkeit. Das bedeutet: einen Webspace, den wir selbst autark gestalten und hosten können.
Das würde unsere Webseite barrierenärmer für alle machen, die ein Interesse daran haben, dass es sie überhaupt gibt.

Um so eine Seite jedoch aufzusetzen,verantwortungsbewusst zu gestalten und zu hosten braucht es Ressourcen, die wir nicht haben und Fähigkeiten, die wir nur mit Hilfe erlernen können.
Um diese Ressourcen zu entwickeln, können uns Leser_innen und Unterstützer_innen mit Sach- und Geldspenden unterstützen.

Denn wenn wir kein eigenes Geld für Dinge ausgeben müssen, die den jetztigen Status erhalten, können wir es in Ressourcenentwicklung und Weiterbildung für eine Weiterentwicklung investieren.
Da wir inzwischen von Bafög und ergänzenden Sozialhilfebezügen leben, können finanzielle Rücklagen erst ab einem Einkommen erzielt werden, die die Sozialhilfeleistungen übersteigt.

Da so ein Spendenaufkommen über diese vergleichsweise kleine private Webseite nicht realistisch ist, haben wir uns für das freiwillige Spendenmodell entschieden.

Man kann uns über die Plattform Patreon.com, und bei Flattr
 mit kleinen selbstgewählten Geldbeträgen unterstützen ohne uns gegenüber in Zahlungsverpflichtung zu sein oder einen Vertrag abschließen zu müssen. Auch ist es dort möglich, anonym uns gegenüber zu sein.

Selbstverständlich sind die Einnahmen über diese Plattformen von uns vor den Behörden transparent gemacht. Dazu sind wir rechtlich verpflichtet und kommen dieser Pflicht nach.

Da wir immer wieder gefragt wurden, ob wir eine Wunschliste haben oder ob man uns eine Freude mit Dingen machen kann, haben wir eine angelegt.
Sachspenden bzw. Geschenke wie diese müssen wir der Behörde nicht als neue Vermögenswerte anzeigen.

Eine andere Möglichkeit der Unterstützung ist die Buchung eines Workshops oder Vortrags.  Mögliche Themen sind sowohl in dem Profil in der Speakerinnenliste gut ersichtlich.

5 thoughts on “Support”

  1. Gäbe es eigentlich auch eine Möglichkeit, Dir direkt was zu spenden, ohne daß dazu ein Dienst nötig ist, der PayPal voraussetzt?

  2. Hallo Jan,
    ich habe mich für diese Dienste entschieden, weil ich darüber meine Anonymität ein bisschen besser wahren kann, deshalb wüßte ich jetzt nicht, wie man es sonst hinkriegen kann. Wenn dir ein Dienst einfällt, der das nicht zwingend macht, der aber trotzdem sowohl deine Daten vor mir verbrigt, als auch meine vor dir, dann könnten wir da mal schauen, was möglich ist.
    Ich muss ja auch beim Jobcenter nachweisen, wieviel Geld zu welchem Zweck ich, warum erhalte, damit ich es auch behalten kann, als Einkommen mit dem ich für die Blogs und so weiter wirtschafte.

    Danke für diese Frage übrigens- ich habe noch gar nicht darüber nachgedacht, dass PayPal eine Barriere sein könnte.

    Viele Grüße!

  3. Hallo Hannah,
    ja, das mit der Anonymität zwischen Sender und Empfänger ist natürlich ein großer Vorteil bei Diensten wie Flattr und Co. . Spontan fällt mir da leider auch keine wirkliche Alternative zu ein. Höchstens noch, daß Du eine Vertrauensperson beauftragst, für Dich Spenden entgegenzunehmen, falls das in Deinem Lebensumfeld eine realistische Option wäre und das Arbeitsamt da mitspielen würde.
    Empfinde persönlich irgendwie ein ziemliches Misstrauen gegenüber PayPal, deshalb hatte ich gefragt. Aber es gibt ja auch noch die indirekte Spendenmöglichkeit in Form der Amazon-Liste.
    Liebe Grüße!

  4. Hey, ich bin per Zufall auf deinen Blog gestoßen. Ich finde es klasse was du machst. Ich denke du gibst vielen vielen Menschen eine Stimme über ein Thema über das es zu reden offensichtlich zu grausam ist, zu sprechen. Mir kann niemand sagen das es kein tabu Thema ist. Und ich finde es super das du betont das es egal ist welche Umstände zu dem Zeitraum geherrscht haben. Es ist immer schlimm. Egal wer, wie alte er (sie) war und egal wie viel Geld man hat oder nicht. Und auch egal wo. Es prägt einen.. Egal wie. Ich kann dir leider keine spende oder was auch immer geben. Das finde ich ehrlich h gesagt sehr schade. Doch ich wollte meinen Dank und Respekt auf jeden Fall aussprechen. Die Anonymität finde ich dabei sehr wichtig und verständlich. Au h ich benutze nicht meinen realen Namen. Ich denke ich rede für alle die selbe oder ähnliche Erfahrungen gemacht habe (vielleicht auch die die den Blog noch nicht gelesen haben) wenn ich sage.. Danke das du endlich etwas ausspricht was sich niemand zu wagen traut. Ich hoffe du wirst noch lange weiter schreiben, und uns Lesern vielleicht einen Weg der Besserung mitteilen können. Auch wenn die Hoffnung nur noch ein kleiner funke im Wald ist. Ich wünsche alles gute

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