hier und da

Meine Haut tut weh und ich weiß woher das kommt.
Nie war Psychosomatik leichter zu enttarnen.

Nachher muss ich zum Arbeitsamt.
”Hallo Frau Unbekannt, tja, also mein bisschen erkämpftes Arbeitsfähigsein können sie dann von “Teilzeit” auf “Nullzeit” setzen. Gerne können sie mich auch mal wieder begutachten lassen. Die Ärztin und ich, wir kennen uns ja schon.”.

Danach muss ich mit NakNak* rausgehen. Hoffen, dass es nicht mehr knallt.
Danach muss sie Futter haben.

P1010066 (2) Und dann verfrachte ich mich ins Bett.
Nein, ich rufe nicht in einer Psychiatrie an. Man kanns auch übertreiben mit der Selbstzerstörung.
Schälen lassen muss ich mich nicht gleich.

 

Vielleicht male ich noch eine Eule.
Sortiere die Myriaden von Fotos.

 

Ich bin kein Freundinnenmenschmaterial.
Wars nie und werds nie sein.

Gemögt existent im Menschenkostüm geht.

Grad noch so.

 
 
Ich möchte weg.
Aus meiner Haut fahren.
Mit der Bahn ans schwarze Meer.

kurzes Zurück

Ich war und bin eigentlich ganz zufrieden mit 2013

Da wir schon einen Jahresrückblick hatten, dachte ich, ich mache einen 4 Monatsrückblick. Ist ja doch ein bisschen was gewesen.
Aaaalso…

Wir hatten die Bundestagswahl und ich war eine von denen, die doch irgendwie auf rot-rot-grün gehofft hatten (jaja- ich bin noch unter 30- mir darf so ein Schnulzirren wohl noch verziehen werden). Dann die GroKo und der grandiose Ausverkauf der Sozialdemokratie- wir dürfen gespannt sein, wie das wird.
Fürs Erste habe ich mir jede Menge Taschentücher und Archivierungsmaterial gekauft, um eventuellvielleicht kommenden Generationen zu zeigen, was wir “vorher” hatten und, was sie sich wohl gar nicht mehr zu träumen wagen.

Dann gabs das große Schweigen in meinem Kopf, das bis heute seine Wellen in Sprechausfällen und Sprachverwirrungen hat. Für jemanden, der sich vorgenommen hat ein Buch zu schreiben und seinen Blog irgendwie zu betreiben, der Flug auf die Nase, der echt nicht zu gebrauchen ist.

Der Fotoblog “Einfach mal angucken” wurde gestartet. Hab ich dann im November irgendwann auch gemerkt. Nun denn- es hätte ja auch schlimmer sein können.
Im November sind wir auch zum ersten Mal geflogen. Ins Ausland. Wo es fremdes Geld gibt. Und wo es uns gut gefallen hat, obwohl wir auch unfassbar viel Angst hatten. Wovon wir in vielen Artikeln schreiben mussten.

Sich davon zu erholen war nicht so recht möglich, weil medizinische Problematiken, soziale Be-zieh-zerr-reiß-ruck-knäul-ungen, therapeutische FortRückNebenDurcheinanderschritte, das erste Konzert, Phönix und sonstige Hochzeiten, die wir unbedingt mitnehmen mussten, uns einspann(t)en.

Am Ende stehen abgeschnittene Haare:   IMG_20131212_212116
und ein nagendes Kreisen aus Weglaufen, Angst, Erinnern, Regression, Oppression, Depression und (Auto-)Aggression.

Ich sehe, dass wir uns kaputt kämpfen. Vielleicht, weil wir im ersten Teil des Jahres so viel geschafft haben, als wir unsere eigenen Grenzen niederkämpften und mal die Nase in greifbare Möglichkeitenwunderländer steckten.

Jetzt gibts den Backlash. Die Quittung. Das Pfandflaschensammeln, weils zu viel frisches Obst gab.
Aber es geht weiter.

Hoffnung pflücken können wir.
Immerhin haben wir davon sehr viel gesäht und gedüngt bekommen in 2013.

 

zum Abschluss ein bisschen Musik

unspeakable inhumanity ~ strukturelle Gewalt

OLYMPUS DIGITAL CAMERAda war sie wieder: die Begrifflichkeit „unspeakable inhumanity“
Ich kenne sie. Nutze sie aber nicht. Zumindest nicht so.
Als ich mich mit dem Überleben und den Überlebenden der Shoa auseinandersetzte und dann irgendwann bei einem der vielen amerikanischen „researchprojects“ wiederfand, stolperte ich auch schon über diese Formulierung.

Diese Begrifflichkeit verbindet zwei Dinge miteinander, die im großen Rhizom um die Fragestellungen, die Gewalt an uns als Menschheit stellt, immer wieder auftauchen.
Zum einen die Frage nach der eigenen Menschlichkeit-der Menschlichkeit als solcher, die, meiner Meinung nach, noch immer nicht klar definiert ist und zum Anderen, die nach der Sprache und ihrem Fassungsvermögen, als Transportmittel zum Begreifen innerhalb menschlicher Fähigkeiten zu ebenjenem.

Gäbe es so etwas, wie „unspeakable inhumanity“, wüssten wir* nichts davon, denn Unsagbares, kann nicht vermittelt werden.
Gäbe es so etwas, wie „inhumanity“ also Unmenschlichkeit, als Option eines direkten Handelns als Mensch, dann müssten wir Menschen entweder unsere Selbstbezeichnung verändern, oder anerkennen, dass wir uns eigenständig aus unserer genetischen Struktur herausbegeben können, wie transmorphe Fabelwesen, denn Menschen sind immer Menschen- egal, was sie tun.

Trotzdem transportiert dieses Wortpaar etwas.
 In meinen Augen ist es der Versuch eine überfordernde Kraft oder Macht zu beschreiben, die von Menschen ausgegangen ist oder ausgeht.
Obwohl alles Handeln von Menschen menschlich ist- also nur innerhalb menschlicher Fähigkeiten, passieren kann, ist es durchaus Teil menschlicher Fähigkeit, zu abstrahieren und zu diffundieren, wie auch die Fähigkeit zu transponieren und zu assoziieren. So werden zum Beispiel aus „Tante Ilse und Onkel Kurt“ in einem anderen Kontext zu „Kundennummer 1 bzw. 2“.
Diese Leistung erscheint vielleicht nicht besonders groß, da die Inhalte die an „Tante Ilse und Onkel Kurt“ gebunden sind, unbekannt sind. Dieser Umstand erleichtert das Abschneiden dieser Inhaltscluster, (wie es ja bereits die Begriffe: „Onkel“ und „Tante“ durch das Abschneiden ihrer Inhalte- nämlich die die Schwester oder der Bruder der eigenen Mutter/ des eigenen Vaters zu sein, tun).

Meiner Ansicht nach ist diese Leistung aber groß.
 In meinen Augen ist es eine Fähigkeit, die sich proportional zur Fähigkeit der Selbstversorgung eines Menschen bzw. seiner Machtrefugien verhält. Es ist nicht wichtig zu wissen, in welchen Verwandtschaftsverhältnis zum Beispiel Onkel und Tante tatsächlich zur eigenen Person stehen (ob sie an Mutter oder Vater gebunden sind), wenn weder Onkel noch Tante noch Mutter noch Vater gebraucht werden, um diese Menschen in meinem von mir zu definierenden Bereich zu positionieren.
Der Bereich über den ich als Person die Macht habe, braucht nur so viel, wie ich brauche, um ihn zu erhalten.

 Würde ich also ergo ein Geschäft leiten, wäre die Notwendigkeit eben nicht an Onkel und Tante, sondern an Kundschaft, die in Hoffnung auf ein nachvollziehbares (definierbares) Wachstum nummeriert wird.

Es gibt Machtbereiche in denen Namenlosigkeit eine Säule dieser Machtbereichssicherung darstellt.
Als Fragestellung bliebe hier, ob dies als Angriff auf die Identität dessen was mit einem Namen belegt sein könnte zu werten ist, oder es sich tatsächlich um ein System handelt in dem Selbstbild, Identität und Identifizierung aus der Position eines Namen/Identität zugestehenden Systems heraus, als solche schlicht nicht nötig/ gewollt und aktiv unterbunden ist.

An dieser Stelle ist das Konzept „Jobcenter“ für mich spannend, weil es die Frage nach demjenigen aufwirft, der Machtgewinne erfährt.
Die bedürftigen Menschen
– (im Staatsmachtsystem „BürgerInnen“ genannt (Inhaltscluster: muss sich an die Gesetze halten, die u. A. sagen: „Geh zum Jobcenter, wenn du kein Einkommen hast“- ergo bereits hier nicht als „Mensch“ anerkannt)-
werden zu KundInnen des Jobcenters
– (Inhaltscluster: KundInnennummer- (als Teil einer Statistik im weiteren Verlauf der Diffusion) und gleichzeitig VertragspartnerIn (seines/ihres Zeichens menschlich- denn mit Tieren/ Pflanzen werden keine Verträge geschlossen)- ist der Macht des Jobcenters* komplett unterworfen, da existenziell abhängig)

Die MitarbeiterInnen des Jobcenters
 – (im Staatsmachtsystem „BürgerInnen“ genannt (Inhaltscluster: muss sich an die Gesetze halten, die u. A. sagen: „Wenn du arbeitest, hast du dich an deinen Arbeitsvertrag zu halten“)
werden zu SachbearbeiterInnen
– (Inhaltscluster: MitarbeiterInnennummer- (als Teil einer Statistik im weiteren Verlauf der Diffusion) und gleichzeitig
VertragsvermittlerInnen zwischen „dem Jobcenter*“ und den KundInnen, die im Laufe der Jahre an ihnen vorüberziehen – dem Jobcenter* in sofern unterworfen, als dass die Arbeit und damit das Mittel zur Sicherung der eigenen Existenz durch den Arbeitsvertragspartner definiert wird)

In Anbetracht der Tatsache, dass als MachthaberIn hier allein ein Name (Jobcenter*) auftaucht, sollte die Frage nach der Menschlichkeit des Systems „Jobcenter“ hinreichend geklärt sein.
 Nun mag der berechtigte Einwurf kommen, dass es sich bei der Agentur für Arbeit (Jobcenter*) um ein ausführendes Organ handelt- es bleibt dennoch ein System, das von vornherein, nicht als Mensch vor einem Menschen auftaucht und sich eben darum auch die Verunmenschlichung von BürgerInnen, die- fern aller Machtbereiche- Menschen sind, erlauben darf, was wiederum, meiner Meinung nach, etwas ist, das der Staat, der sich als solcher verpflichtet hat, die Menschen als solche zu schützen (vor eben jenem Umgang als Nichtmensch), als Aufgabe zur Durchsetzung im Grundgesetz stehen hat.

Was hier als strukturelle Gewalt (Unterwerfung/ Ausgrenzung/ Dominanz mittels eines verunmenschlichenden Systems) bezeichnet wird, ist gleichsam als „inhumanity“ betrachtbar, da es sich um ein System handelt, das als System (Nichtmensch) nur unmenschlich auftreten kann.

Dies als Faktum akzeptierend sollte nun verdeutlichen, dass alles Einfordern einer Menschlichkeit- gar die Gewährung diverser Menschenrechte gerichtet an „das Jobcenter*“/ „die Krankenkasse*“/ „die PolitikerInnen*“ sinnlos ist und niemals zu Erfolg führen kann.
Es ist eine Forderung, die an eine vom Staat wegdiffundierte Verantwortung gerichtet ist, welche wiederum in sich ein Produkt aus Sicherungsgier und Gewaltexistenz ist.

Diese Problemstellung ist transponierbar.
Am Ende steht, dass es Unmenschlichkeit nicht gibt, nur unmenschliche Systeme, die von Menschen gemacht sind, die alle Gewalten in ihrem Leben internalisieren, auf ihr Leben transponieren, alle Werte, die ihr System nicht braucht, abschneiden und anderen Menschen oktruieren oder sie dazu bringen, davon zu profitieren (sie in eine Mitverantwortung zu bringen).

Fortsetzung folgt

die * stehen hier für all Variablen, die durch die Eingrenzung mittels Artikel vor dem Wort abgeschnitten werden bzw. beim „wir“ als „wir als Menschheit mit allen Facetten“

 

der GKV- Spitzenverband und seine Thesen zur Vorenthaltung psychotherapeutischer Hilfen oder: „Psychotherapie ist keine Operation an offener Seele“

RosenblätterhulkkunstDas Ärzteblatt hat heute über eine Bombe berichtet, die zu Unrecht noch immer nicht öffentlich geplatzt ist:

Der GKV-Spitzenverband will die Psychotherapie reformieren.

Was klingt wie eine Rezepturverfeinerung zum Hilfs- und/ oder Heilbehandlungscocktail für Menschen mit psychiatrischer Diagnose*, ist in Wahrheit nichts weiter, als eine breite Einsparungsmaßnahmenidee auf dem Rücken von sowohl tausenden (heil)behandlungsbedürftigen Menschen, als auch deren BehandlerInnen.

Zwei zentrale Thesen wurden vorgestellt, die sich nur ein leidensferner Geist ausgedacht haben kann.
Zum Einen eine pauschale Deckelung der Psychotherapiestunden auf 50 (so werden schneller Plätze frei, was die Wartezeiten verkürzt) und zum Anderen eine 6 wöchige Wartezeit nach einer Kurzzeittherapie (25 Stunden) bevor es weiter gehen kann.

Allein die Konstruktion dieser Thesen, beweist eine absolut peinliche Unwissenheit über die aktuelle Versorgungsrealität psychisch erkrankter Menschen in Deutschland, eine Unkenntnis über die Wirkungs- und Funktionsweise von sowohl Psyche als auch Psychotherapie, sowie das Kalkül, das gebraucht wird, um Menschen strukturell gestützt mindestens in ihrem Recht auf Hilfe zu diskriminieren.

So wird auch in dem Artikel lediglich die Wartezeit auf einen Erstgesprächstermin (benannte 3 Monate) bei einem/ einer ambulanten PsychotherapeutIn erwähnt.
Nicht hingegen, die Wartezeit auf den tatsächlichen Beginn der Psychotherapie. Diese ist gerade für KlientInnen mit zusammen auftretenden Erkrankungen mit bis zu 2 Jahren erheblich länger.

Seit 10 Jahren nehmen die Fehltage von ArbeitnehmerInnen zu, was die Krankenkassen jetzt zum Handeln treibt. Die Menschen, die aufgrund ihrer psychischen Erkrankungen gar nicht mehr in Arbeitsverhältnissen stehen oder nie hinein kommen, sind in der gesamten Rechnung offensichtlich gar nicht vertreten.

Steigender Bedarf kommt für den GKV-Spitzenverband ganz offensichtlich aus dem Nichts und hat für ihn nichts- aber auch gar nichts damit zu tun, dass Menschen mit psychischer Erkrankung hier in Deutschland so derartig in ihrem Recht auf medizinische Versorgung beschnitten werden, dass aus akutem Erstauftreten, chronisches Siechen in unter Umständen Arbeitsunfähigkeit, sozialer Nichtteilhabe und stets und ständigem Leiden unter seinen Störungen/ Problemen/ Symptomen werden muss.

Chronische Erkrankungen gelten als Schwerbehinderung. Als chronisch erkrankt gilt man ab einem Diagnosebestehen von 6 Monaten und einer Be-Hinderung im Leben.
Ergo sprechen wir nicht nur von einem Totalausfall logischer Deckung eines existierenden Hilfebedarfs, der stetig steigt, sondern auch von einer Bevölkerungsgruppe, die krank (und also behindert) gehalten wird, durch Vorenthaltung von Maßnahmen zur Heilung bzw. Symptommanagment, das mit einem Leben im Sinne (im Willen) der KlientInnen vereinbar ist.

Die zweite These ist dazu an Paternalismus gegenüber den KlientInnen auch kaum noch zu überbieten.
Demnach sollen sich die Menschen nach einer Kurzzeittherapie 6 Wochen überprüfen, ob der Weg, den sie da begehen, der Richtige ist. Würde es sich bei einer Psychotherapie um einen Eimer Schokoeis, der in einer bestimmten Zeit aufzuessen ist, handeln, wäre diese These nachvollziehbar.
Hätte das Ausbleiben der Psychotherapiesitzungen nicht, wie das in vielen Fällen nun einmal so ist, zur Folge, dass die Alternative (extrem viel teurere!) Klinikaufenthalte und/ oder Einbeziehung von Sozialdiensten, Betreuungsdienstleistungsunternehmen o. Ä. zur Aufrechterhaltung bzw. Unterstützung (u.U. der Rettung) eines Menschenlebens, ja, auch dann könnte man über pauschale 6 Wochen Pause nachdenken.

Doch so ist es nicht.
Es geht um Menschen und ihre Leben(squalität)- nicht um Zahlen.
Es geht darum, Menschen mit einer psychiatrischen Diagnose und entsprechendem Leiden zu helfen.

Dem GKV- Spitzenverband geht es ganz offensichtlich um Problemverschleppung, Kostensenkung und Bedarfsplanung auf dem Papier- fern ab der Realität und fern ab jeden Anstands, den der Umgang mit Menschen grundlegend abverlangt.

Für tausende und immer mehr werdende Menschen, heißt das Diskriminierung, fortgesetztes- sich vielleicht verschlimmerndes Leiden, soziale Ungleichheit und in manchen Fällen: Tod.

Derzeit wertet die Initiative Phönix (eine Initiative, die sich aus komplex traumatisierten Menschen und engagierten BehandlerInnen zusammensetzt) eine Umfrage aus, die die aktuelle Versorgungsrealität von allein Menschen mit (schweren) Traumafolgestörungen abbildet und bereits jetzt zu dem Ergebnis kommt, dass es schon jetzt- ohne jede Therapiestundendeckelung bei 50 Stunden!- schwerwiegende Mängel und Verschlechterungen im Sinne von Chronifizierungen gibt.

Psychotherapie dauert Jahre.
Psychotherapie ist nicht kostenlos.
Aber: sie ist eine Hilfe.

Es gilt das gleiche Recht für alle Menschen.
Auch das Recht auf Hilfe.

Die heute vorgelegten Thesen des GKV- Spitzenverbandes treten all das mit Füßen.

*psychiatrische Diagnose meint hier: So gelabeltes, aber natürlich möglicherweise subjektiv anderes Empfinden
*die Sommers haben das Positionspapier noch weiter auseinander genommen

das Ist

Stifte rollen über den Tisch, Farben ergießen sich auf festes Papier und zerlaufen zu Formen.
Töne und Laute schrauben sich im Hals zusammen, um von der Zunge springen gelassen zu werden.

Da passiert so viel, wenn sie miteinander telefonieren.
Es braucht das freundlich vorsichtige „Hei du“ um anzufangen; die Lautsprachenmaschine im Rachen anzuschalten, die Betriebssysteme hochzufahren und aus dem stummstillen Sein, das nicht einmal mehr mit dem Hund sprechen kann, heraus zu brechen.

Es ist eine komplizierte Sache geworden das Sprechen. Die Sprache. Die Fähigkeit etwas auszusagen.
Treffen und soziale Interaktionen, die direkten Kontakt erfordern, sind abhängig von einer gewissen Unwissenheit, einem: „Ach ich red halt drauf los.“ vom Gegenüber, um die Tür zum Sprachserver zu öffnen.
Wenn es keine Ansprache gibt, gibt es keine Worte.

Das ist eine Abhängigkeit, die sie genau spürt und von der sie bemerkt, dass die meisten Menschen überhaupt keinen Zugang zu diesem Umstand haben.
„Ich bin ja auch verrückt“, denkt sie und schmiert eine weitere Schicht Panzerplattenepitel auf ihren Rücken.

Sie kann es noch.
Worte sammeln. Sinne bündeln. Fäden spinnen, aus denen ich Texte webe.
Sie kann es noch.
„Hei du“ wie Morgentau auffangen und in den Rachen fallen lassen. Erste Satzreflexe abhusten und sich der Situation versichern.

Dann sprechen andere und die sprechen anders.
Sichtbar, fröhlich, freundlich, offen und bewusst. Nah und fürsorglich, manchmal albern oder besorgt.
Die Ansprache macht sie wach.

P1010188Sie öffnen sich wie eine Rose von Jericho und lassen ihre Kunst zur Sprache ohne Worte werden.

Sie selbst hat sich einen Orden gemacht.
Für außerordentliche Mutigkeiten.

Dazu gehört das Telefonieren genauso, wie das Nichtsterben, wenn sie die Bilder am Morgen einsammelt und in die Mappe legt.

Wortlos, denn wann sie das nächste Mal ein Mensch anspricht, damit überhaupt Wortmaterial in ihrem Kopf landen kann, ist von Tag zu Tag anders.

Das ist, das Ist.

_wofür_ steht ein Tag _gegen_

gelbrotblaugrünDer heutige Tag ist ein Widmungstag. Er ist der Tag gegen Gewalt an Frauen.

Nun, dass Gewalt schlimm ist; dass ca. eine Milliarde Frauen auf der Erde in ihrem Leben Gewalt erfahren; dass alle 3 Minuten irgendwo auf unserem Planeten eine Frau vergewaltigt wird; dass Gewalt an Frauen bis heute nur selten auch Gewalt genannt wird… ist eigentlich bekannt.

Eigentlich möchte ich diese Fakten nicht immer wieder wiederholen.
Es nervt mich, dass wir einen speziellen Tag gegen Gewalt an Frauen haben. Es ist wieder ein „Ich bin dafür, gegen etwas zu sein“- Aufruf und das ist etwas, das zumindest für mein persönliches Gefühl nicht nur an einem Tag passieren sollte.

Wieder gibt es in vielen Städten, ausgerichtet von Vereinen und Initiativen und anderen AktivistInnenverbünden, Aktionen und Demos. Infostände werden in der FußgängerInnenzone stehen und lauthals in die Welt rufen: „Gewalt ist scheiße!“, „Gewaltfolgen wiegen schwer“, „Gewalt trifft in zwei von drei Fällen einen als Frau gelesenen Menschen!“ und so weiter und so weiter.

Vielleicht gibt ja wirklich noch solche Menschen, die niemals neue Medien wie Radio, Fernsehen und Internet nutzen. Vielleicht gibt es ja auch noch Menschen, die die gute alte Zeitung nicht lesen.
Ja, vielleicht wird noch irgendjemand wirklich aufgeklärt mit Flyern, die diese Zahlen enthalten und vielleicht so ebenfalls zu der glorreichen Erkenntnis gebracht, dass Gewalt schlecht ist und abgeschafft gehört.

Ich glaube, die Menschen sind sensibilisiert für das Thema- sonst würden weder Negierungs- noch Abwehrhaltung so reflexhaft eingenommen werden.
Ich glaube, es gibt bereits genug Menschen, die „gegen Gewalt“ sind.

Aber es gibt noch immer nicht genug Menschen, die auch tatsächlich ohne Gewalt miteinander zu leben bereit sind. Die das Gespür dafür haben, wo die eigenen Grenzen sind, die Grenzen des Gegenübers liegen könnten; der Mut Grenzen zu formulieren und auszudrücken, wann man sie berührt fühlt.
Aufeinander Rücksicht zu nehmen- einander nicht Werte, Normen, „Meinungen“ aufzudrücken; anderen Menschen die Wahl zu lassen, was sie wann und wo sehen wollen oder nicht- alles das passiert noch immer nicht.
Das ist aber woran sich solche Tage „gegen Gewalt (an wem auch immer) “ richten. Zumindest ist dies als logische Folge anzunehmen.

Gewalt gegen Frauen, das ist kein reines Frauenthema und doch sind es wieder Frauen, die sich einsetzen. Wieder werden Spenden gesammelt um feministischen Aktivismus und ewig von Schließung bedrohte Schutzeinrichtungen am Leben zu halten.
Wieder und wieder geht es um Selbsterhalt- nicht darum diesen bedingungslos als Standard für alle Menschen gleich, gesichert zu haben.

So ein Tag- solche Widmungstage- sie haben das Potenzial Menschen aufzufordern in sich zu gehen, zu ermutigen, miteinander in Kontakt zu kommen und sich zusammen zu tun für ein Miteinander ohne Gewalt.
Doch die gleichen Verhältnisse, die dafür sorgen, dass es solche Tage geben muss- dass es einen realen Anlass gibt, sich mit Flyern und Plakaten bepackt in die Innenstadt zu stellen, sorgen auch dafür, dass solche Tage untergehen und letztlich keine greifbaren Resultate bringen.

Vielleicht geht es nur darum laut zu sein.
Aber seit wann hilft es laut zu sein, wenn es darum geht, Gewalt zu verhindern?

Laut sein geht, wenn es um Gerechtigkeit geht.
Warum also heißt dieser Tag nicht: „Tag für das Recht auf…“?

Naja.
Vermutlich zu lang…  so ein Widmungstag ist ja auch nicht billig…

Erzähl mal

P1010093Es fiel mir schwer wieder reinzukommen.
Mich zu erinnern, womit ich mich zuletzt befasst hatte; wie der Plan war.

Dann fiel mir ein, dass es gar keinen Plan gegeben hatte.
Die Reise- das Fliegen- das Filmprojekt- die Gemögte, das war wie ein Knoten am Ende des Fadens, den ich in der ganzen Zeit vorher festhalten musste.
Ein „und dann… “ gab es nicht.

Jedenfalls nicht so fest und ohne Option daneben wie das Ende, auf das man sich hier eingelassen hatte.
Vom Himmel zu fallen und so das Böse auf die Erde prasseln zu lassen, erschien klarer und fester, als kindlich zart und empfindsam durchgeschüttelt und überreizt in der Wohnung zu sein und Angst vor dem Leben zu haben. Durch die Tage zu torkeln und als einzig festen Punkt den Hund und das Schreiben zu haben, während sich das Internet und langes Telefonieren wie Abstandsmarker zur echten Panik ausmachen.
In der Therapie zu sitzen und zu denken: „Können sie grad mal aufhören so rumzuwackeln und mich hier einfach mal überhaupt ankommen lassen?“

Irgendwann später am Donnerstag hatte ich es dann klar.
Es ging nicht nur ums Ankommen, zurück in Deutschland; in Hartz 4, wo es eben nicht darum geht, wie „es mir wohl ist“; zurück im Breisumpf auf Zukunfts- und Perspektiv- , Schaffenskraft- und Annäherungsängsten. Es ging auch darum nach etwas zurück zu kommen, das sich wie ein kleines eigenes Universum um uns herum ausgemacht hatte.

Wenn wir Kinder Blödsinn gemacht haben, war klar, dass etwas passiert. Zu dritt standen wir im Flur und jedes Kind wurde einzeln in das Zimmer gerufen. Das Warten vorher und die Gewalt im Zimmer selbst- so etwas passiert einfach. Da gibt es weder vor noch zurück.
Man hat Scheiße gebaut, also muss man dazu stehen. Ganz einfach und klar. Also bleibt man da stehen.

Übertragen aufs Heute war es: Ich/wir habe/n überlegt, was ich/wir beitragen könnte/n, überlegt, was ich/wir davon beitragen will/ wollen, wie ich/wir das anstellen kann/ können und dann zugesagt zu kommen. Also begannen wir die Reise und standen zu unserem Wort.

Doch in dem Moment in dem ich zu etwas stehe, passiert etwas. Damals wie heute, komme ich nicht gleich wieder zurück. Das Gefühl der Entrückung und der Problematik Anschluss an jene Lebenswelten der Menschen, die nicht dabei waren, zu finden, ist die Gleiche. Gewaltuniversum oder Erlebnisuniversum- beides ist völlig anders als der Alltag. Ist ein Knoten im Faden.

In der Nacht zu Donnerstag hatte ich mich an eine Situation erinnert, in der es genau darum ging, so eine Frage nicht zu beantworten. Nicht antworten zu wollen. Selbstbestimmt antworten zu wollen.
In der es um die fest begründete Angst ging, Schmerz zu erfahren, wenn man seinem Willen nachkommt.
Mir wurde noch ein Mal mehr klar, warum es wichtig war, den Reisebericht so aufzuschreiben, wie ich/wir das gemacht haben. Häppchenweise, zeit-räumlich sortiert und nur hier im Blog.
Alles andere im Kontakt mit Menschen, die die Selbstbestimmung im Erzählen und Teilen, schätzen und wahren. Diese Ermächtigung über die eigene Antwort auch als solche erkennen und mich durch ihr nicht wertendes Zuhören in gewisser Weise vor mir selbst schützen.

Mir war ein Unterschied aufgefallen in den Situationen.
In der Einen fragt niemand „Wie wars?“, sondern versucht es stumm an den Geräuschen, die aus dem Zimmer dringen oder aus dem leeren Gesicht des Geschwists, im Moment des aus dem Zimmer Rauskommens, zu lesen; wird aber definitiv erfahren, wie es für ihn selbst sein wird. Die Welt- die Menschen da draußen fragen auch hinterher nicht: „Magst du davon erzählen?“
(Wenn überhaupt wird man dazu BEfragt und auch dann spielen die emotionalen und allgemein ebenso zu verarbeitenden Reize und Empfindungen eine untergeordnete Rolle)
In der Anderen haben wir etwas mit anderen Menschen zusammen erlebt- haben eine Situation gemeinsam gestaltet und er-(ge)- lebt und werden gefragt: „Magst du davon erzählen?“.
Andere Menschen haben von unserer Reise erfahren, weil wir nicht allein waren, weil wir andere Menschen brauchten, um sie erlebbar zu machen. Das fing mit der Hundsitterin an, ging weiter über die Menschen, die wir begleiten und denen wir sagen mussten, dass wir nicht erreichbar sein würden und endete nicht einmal bei den Menschen, die uns in der Nacht des Reisebeginns den Hausflur runterpoltern hörten.

Diese Reise war (über?)fordernd, wenn auch nicht gleich allumfassend zerstörend, wie es Gewaltsituationen waren, was wir in den ersten Tagen über das Aufschreiben der Erlebnisse und das Bemerken, dass wir von ganz alleine grobe Sortierung von „Raum und Zeit“ und „schön/ nicht so schön“, sogar einiger Details schreiben konnten, wahrzunehmen schafften.

Doch dann kam da die Frage; „Wie wars?- Erzähl mal!“, und entpuppte sich als etwas, das sonst immer fehlte.
Früher hats niemand sonst gewusst- also nie gefragt- also wurde auch nie etwas gesagt (unabhängig davon, ob etwas hätte gesagt werden dürfen oder nicht).

Und so gesehen kommt mir diese Welle, die mir aus dem Kopf lief, diese anhaltenden Überforderungsgefühle, diese Unsicherheit und kindliche Zartheit in mir so logisch vor.
Dieses Kind hat nie jemand aufgefordert zu erzählen, was ihm gerade Großes (Überforderndes) passiert ist und plötzlich stehen da Menschen und wissen schon davon und fragen TROTZDEM noch (noch obendrauf auf alles!) wie es denn für UNS war- nicht nur so im groben Ablauf.

Jetzt haben wir viel darüber weinen müssen. Über alles irgendwie. Und wenn ich mich entspanne kommt noch mehr Weinen aus mir raus.
Aber es hilft.

Langsam kann ich wieder die Fäden meines Lebens vor der Reise aufnehmen.
So langsam komme ich wieder rein.

die eigentliche HeldInnentat

„Phu und jetzt noch zum Zürichsee und Bahnhofstraße?“. Draußen dunkelte es und die Anspannung floss langsam zu einem See unter unseren Plätzen im Zug zusammen.

Wir verzichteten. Irgendwann kommt man sicher noch einmal nach Zürich und sei es um diesen eigenartig bildungsspießbürgerungetümlichen Drang der Rosenblätter nach Wissen um die Geschichte eines Landes mit mehreren anerkannten Sprachen zu befriedigen.

Am Gleis des Hauptbahnhofs, an dem wir umsteigen müssen, sehen wir ein Kind seine Harfe schieben, einen öffentlichen Trinkbrunnen und kleine dicke Spatzen die im Sandbett zwischen den Zügen baden.
Viele Menschen, mehrsprachige Hinweisschilder und Züge, die anders aussehen als die in Deutschland.

Der Flughafen ist heimlich eine eigene Stadt, durch die ein eigener Strom fließt. Mal laut murmelnd, mal sachte ebbend, dann wieder sprudelnd und pulsend.
In einem kleinen Schrunzladen finden wir kleine Aufziehfiguren, im Zeitungskiosk eine NZZ. Wir bezahlen mit Euro und bekommen schweizer Franken zurück.
(Zu Hause stellt sich heraus, dass das Rückgeld zurück getauscht mehr Euros rein bringt, als ausgegeben wurden… so viel zum Thema „Ich habe mich nach vorne verarmt, weil ich schweizer Franken getauscht habe“- jetzt bin ich nach hinten reich geworden.)

„Habe ich schon mal „Menschen gucken“ gemacht?“, frage ich mich und schaue in den stetigen Strom von Personen über mein Wocheneinkauf- Star Buckskaffee und Snackdings hinweg.
Wir sprechen jetzt anders miteinander, meine Gemögte und ich. ´
Dort wie wir da sitzen geht mir das Grenzgefühl flöten.
Raum, Zeit, Körper und Selbstdichte matscht sich zu einer fließenden Masse.
Nicht brockig, nicht stockend, nicht zäh. Alles ist da, aber es ist unbegrenzt.

Wir machen Fotos von Flugzeugen auf dem Rollfeld draußen, finden einen kostenlosen Internetzugang und winken wild in die Twitterbubble, die uns fröhlich zurückwinkt.

Die Ausrichtung auf Konsum und der immer wieder auftauchende (plakative) Klassismus stößt mich ab. Irgendwie tut es weh und ist doch so nah, dass mein Blick dazu nicht besonders ist.
Im Duty Free Shop nehme ich die Tobleroneverpackung auf der „Zürich“ steht mit und nicht die Schokolade. Meine Gemögten bekommen alle welche- ich möchte nur diese glänzende Pappe in mein Bücherregal stellen und angucken.
Ich will das alles nur angucken. Nicht haben, wie es doch das Ziel zu sein scheint.
Dort in dem Flughafen gibt es Luxusgeschäfte. Echte Luxusgeschäfte wie „Tiffanys“, wo wir auch kurz drin sind um diese hauchzarten Schmuckstücke hinter Glas zu betrachten. Obwohl meine Gemögte logische Argumente für diese Einrichtung hat, fehlt mir der Haken um es zu begreifen.

Beim Einchecken werden die Passagiere in „Economy“ (drei Terminals rechts) und „first class“ (zwei links) aufgeteilt- um nach dem Lesen ihres Codes auf dem Ticket doch wieder nebeneinander zu stehen.
Beim Durchlaufen zum Sicherheitscheck das Gleiche.
„Alles, wie es mir wohl ist“ ist jetzt vorbei.
Hallo Hartz 4 – wie konnte ich dich vergessen?

„Wie siehst du deine Perspektivchancen in der Zukunft?“, war eine Frage am Samstag im Interview.
„Düster…“, ein Wort, das in meiner Antwort vorkam.

Wir fahren eine Roll-Nichttreppe zum Terminal an dem unser Flugzeug starten wird. Wieder sehe ich ein Raucheraquarium und bin froh noch immer (wieder) rauchfrei zu sein.
Meine altneue Jacke riecht noch so schön nach Waschmittel und dem Parfum, das wir uns zum Lebenstag schenken konnten.
Alles geht plötzlich schnell- die Zeit war doch ganz schön gehuscht am Ende.

Diesmal finde ich den Start nur schön.
Wie es mich in den Sitz drückt und für eine kleine Weile wieder ganz von allem entfernt. Alles was da unten ist, alles was war, was sein und/oder eventuell vielleicht werden könnte/ wollte/ sollte und gemusst werden müsste…
es ist weg.
Das Gefühl ist das Gefühl von Benzos nach 4 Tagen aus Angst nicht schlafen können und bei jedem Dösen ins Erinnern rutschen. Weich, weit, warm und doch irgendwie begrenzt an einer Stelle.

Ich fliege und es ist gar nicht mehr so groß. Wie lautes Zugfahren mit Ohrenknacken und zwischendurch auch Zahnschmerzen.
Draußen machen sich die hellen Wolken wie Schnee aus und an den Lichtern der Tragfläche, an welcher wir sitzen, sehe ich, dass es zwischen durch sogar kurz regnet. „Wir fliegen durch Wetter“, sagt meine Gemögte.

P1010240Als wir einen ohrenknisterknackigen Sinkflug anfangen mache ich Fotos.
Wir sind schneller gewesen, als angenommen.
„Ob der Pilot eine Abkürzung geflogen ist?“
– „Oder wir hatten Rückenwind.“
Wir sind sogar so viel zu früh, dass wir aus Versehen mit der Bahn schwarz fahren. Zugbindung fideralalalaaa

Es ist Mitternacht zu Montag, als wir uns am Bahnhof trennen und in Taxis zu unseren Heimathäfen steigen.
Vorher fragte ich, ob ich sie umarmen darf.
Ich habs gemacht und sie war echt. Immer noch.

Vielleicht ist die eigentliche HeldInnentat, dass ich nicht ein einziges Mal über die Tatsache geweint hab, dass ja jemand ist, der so etwas mit mir erlebt hat und erleben wollte; der mich- uns er-ge-tragen hat. So richtig fest und da. Immer noch.
Auch nicht über die Angst, die mir das macht. Nicht über die Sorge, die mir das macht. Nicht über die Bewunderung für den Menschen, die ich hab. Nicht ein Mal.

Bis jetzt.
Wo ich keine Heldin mehr bin und das das Einzige ist, das niemand von mir erwartet.

Ende

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