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Fast 7 Stunden durchgehend Sprechen, Reflektieren und Mitgehen. Dann 3 Stunden nach Hause fahren.
Ich hab ein gutes Gespräch aufgenommen, das wars wert. Hoffentlich.

Meine Augen brennen, hinter der Zugfensterscheibe ist es dunkel, der Samstagabend wird von Menschen in Feierlaune beschallt. Ich fühle mich leer und abgefüllt. Spüre die Sorge, um die Podcastaufnahme wie das Kitzeln von Haaren im Nacken. Lasse sie vorbei fliegen, wie die Dörfer und Felder draußen.

Ich bin stolz auf mich, diesen Termin geschafft zu haben. Hoffe, dass die Episode auch gut wird.
Jetzt wo wir schon wieder eine Weile nichts produzieren konnten, habe ich das Gefühl, dass die erste nächste Episode extra supergut sein muss, was auch immer das konkret bedeutet. Mal sehen, wie gut es wird. Mal sehen, mal sehen. Erst einmal schlafen. Ausruhen, die Aufnahme probehören, schlafen, ausruhen, die besten Produktionsbedingungen schaffen. Und dann wieder schlafen und ausruhen und dann starten. Eile, Weile, bliblablö.

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