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Mir ist kalt, als ich aufwache. In der Dunkelheit stehen noch dunklere Schemen und Schattenränder.

„Anders“, denke ich und taste mich mit einem Nervenstrang ab. Meine Sachen liegen als matschbeschmiertes Bündel neben dem Hahn und ich glaube mich an etwas zu erinnern, das ich vergessen habe.

Der Weg ins Haus erscheint mir unendlich weit und unendlich schwer. Alles, was mich trägt, ist schwerschwach und nichts weiter als Ballast. Irgendwann schlafe ich ein, irgendwann wache ich auf. Mir ist kalt und ich höre meinen Atem wie eine Musik, die für mich gespielt wird.