Lauf der Dinge

Fundstücke #54

Da ist Unsicherheit, schreibt sie und deutet auf ihr Zwerchfell, das wie ein Spinnennetz zwischen Lunge und Bauchnabel zittert.

Wir lassen das jetzt lieber sein, beschließen wir und denken: „Ok, vielleicht ist das wirklich das Beste. Wir sind weit gekommen und vielleicht ist mehr wollen einfach zu viel mehr für uns.“.

Es ist eine Stille, bemerke ich und betrachte die Schweigestücke auf dem Stück Blick, wo ich meine Wörter habe.

Es ist diese weißweiche Nebelwand. Kapitulation. Einen Schritt zurück. Alle Fühler eingezogen. Aufgelöstes Verharren, zittern, die Menschen beäugen und die Welt als etwas erleben, das durch die Ohren hineingekrochen kommt.

Es ist fremd in seiner Vertrautheit. Beängstigend in der Art wie es weich macht, nebelig und ruhig.

Sie versucht die Ränder zu erfassen. Findet weder Anfang noch Ende. Das macht die Verunsicherung noch größer.

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