Lauf der Dinge

glückliche Tiere töten

um sie zu essen und sich dabei gut zu fühlen. Denn man hätte ja auch eines essen können, welches das ganze kurze Leben in einer Massentierhaltungsanlage verbracht hat, um für 1,99€ pro Kilo verschachert zu werden.

Leidende Tiere aus Tierheimen und anderen Nöten retten, um sie zu halten und sich gut zu fühlen. Denn man hätte sich ja auch eins züchten lassen können. Und damit einen Tiermarkt bedient, den man so nicht gut findet.

Für mich ist das inzwischen beides das Gleiche.
Es folgt ein Text über Veganismus, Haustierhaltung und Speziesismus. Ein erster in dem es nicht ums Essen geht, sondern um Tiere und Menschen.
Mir ist egal, ob Menschen, die ihn lesen, sich nach der Lektüre für schlechte Menschen halten, oder glauben, dass ich sie für schlechte Menschen halte. In diesem Text geht es nicht um derlei Befindlichkeiten. Es ist kein Text für Menschen. Es ist ein Text_Raum für meine Auseinandersetzung mit dem Thema.

Vor Kurzem haben Carsten und Stefanie in ihrem Podcast “einfach vegan” die Frage diskutiert, ob Veganer denn Haustiere halten dürfen.
Meine Conclusio ihrer Diskussion und auch der O-Töne anderer vegan (essenden) lebenden Menschen ist, dass es offenbar für viele Menschen okay ist zu sagen: “Ja ich lebe vegan für mich, den Planeten und die Tiere – und eine Haustierhaltung kann ebenfalls “pro Tier” sein. Vor allem wenn es um Tiere in Not geht.”.

Ganz ehrlich, wenn das stimmt, dann sollten wir alle jeden Tag 2 Kilo Schweinehack mit Rinderrouladen in Hühnerbrühe essen und mit Milch runterspülen, um die Leiden der Tiere in Massentierhaltung zu beenden und nicht unnötig zu verlängern.

Ich bin an anderer Stelle gerade in der kritischen Auseinandersetzung mit Wohlfahrtsdenken und der Problematik des Mitleid als Hindernis inklusiver Prozesse.
Deshalb ist es mir vielleicht jetzt so schnell aufgefallen.
Aber vielleicht eine kurze Sortage.

Warum möchten Menschen Tiere in ihrer Umgebung?
Stefanie sagte im Podcast selbst, dass es ihr ein egoistisches Bedürfnis ist. “Hundesehnsucht” hat sie es genannt und ich verstehe, was sie damit meint.
Gab es je mehr als menschliches Verlangen zu Beginn der Haustierhaltung? Nein.

Menschen können von der Anwesenheit eines Tieres wie einem Hund oder einer Katze, einem Schwein, einer Kuh … profitieren. Deshalb wurde die TierHALTUNG etabliert und über die Jahre kultiviert. Menschen haben die Tiere gefangen/angelockt, gezähmt und abhängig gemacht, be-, ge- und ausgenutzt.
Und tun das auch heute noch.

Dass dieses Verhalten okay ist und es anders herum als nicht okay wahrgenommen wird, ist mit Speziesismus zu erklären.
Speziesismus ist die moralische Diskriminierung von Individuen aufgrund ihrer Artzugehörigkeit.
Also im gewissen Sinne auch das Ergebnis der Überzeugung, als Mensch dem Tier auf eine Art überlegen zu sein, die bestimmtes Verhalten Tieren gegenüber rechtfertigt.
(Melanie Joy hat dazu ein interessantes Video gemacht – Achtung: Minute 8 bis 10:10 enthält Material das Tierleid konkret zeigt.)

In gewisser Weise denke ich, dass Menschen sich heute nach Haustieren (speziell “Haustieren, die sie nicht essen wollen”) sehnen, weil es normalisiert ist, Haustiere zu halten. Ich glaube nicht, dass sich die Kultur des Hamsters in der Plastikdose oder des Goldfischs im Glas, in dem Ausmaß wie heute halten könnte, wäre der Verkauf von lebenden Kleintieren in Zoohandlungen ab morgen verboten oder die Tierschutzgesetze so streng, dass die Haltung bereits in den Geschäften tatsächlich artgerecht gestaltet sein muss.

In case you didn’t know: Das Revier eines gewöhnlichen Hamsters umfasst mehrere Quadratkilometer. QUADRATKILOMETER. Stell dir mal den Käfig dazu vor.
Und dann denk an Fische. An Vögel. An Reptilien.

Tierhaltung kann also nie artgerecht sein. Egal, wie gut der Mensch es meint, egal, wie ehrenvoll die Intension ist – niemals kann ein Mensch einem Tier in allen Bedürfnissen gerecht werden oder sein. Es ist immer das Tier, das sich an die von Menschen gemachten Kompromisse anpassen muss.
Das ist nicht fair und das kann man nicht wegdiskutieren.
Aber man kann für sich eine Haltung daraus ziehen und versuchen sich dieses Bewusstsein im Umgang mit dem Haustier zu bewahren.

Wir leben mit einer inzwischen 8 Jahre alten Hündin zusammen.
Wir haben sie zur Assistenzhündin ausgebildet. Das heißt, dass wir erheblichen Einfluss auf ihr Leben nehmen und in der Vergangenheit auch schon genommen haben. Zu unserem Gunsten.
Über ihren Gunsten wissen wir einen Scheiß. Wir wissen nicht, ob sie sich für das Leben mit uns entschieden hätte, hätten wir sie gefragt. Unsere Unterschiede sind zu groß für diese Art der Konsensfindung. Sie ist nicht selbstbestimmt. Sie kann nicht mal entscheiden, was es jeden Tag zu fressen gibt. Wir reglementieren alles, was sie betrifft. Wir sind die Instanz, die über ihr Wohl und Wehe bestimmt. Weil wir es können. Und sie nicht (lassen).

Was wir wissen ist, dass NakNak* auch ohne uns irgendwo gut überleben könnte. Sie braucht uns nicht um zu überleben.
Sie bräuchte eine Umwelt, in der sie mit Hilfe ihrer Instinkte und Fertigkeiten für sich selbst sorgen kann.
Doch diese Umwelt gibt es nicht. Nicht jetzt. Nicht hier.

Es gibt Ecken auf der Welt, wo wilde Hunde und Hundeartige gut durchkommen.
NakNak* ist aber nicht in diesen Ecken der Welt geboren. Sie würde vermutlich schon den Anpassungsprozess nicht durchlaufen, weil sie so sehr auf den Menschen als Nahrungsquelle geprägt ist. Obwohl es für sie eine soziale Wüste sein muss, tagein tagaus überwiegend mit Menschen zu tun zu haben.

Für uns ist es wichtig zu wissen, dass NakNak* nicht uns braucht. Uns, die wir uns hier Hannah C. Rosenblatt nennen.
Wir wissen, dass Tiere trauern können und auch, dass sie sich unterschiedlich an Personen binden können. Aber für uns ist gerade diese Fähigkeit sich unterschiedlich binden zu können etwas, dass uns im Kontakt mit unserem Hund entlastet.
NakNak* kann auch bei anderen Hannahs glücklich sein. Ich, wir, sind nicht die einzige Hannah, die es schafft, NakNak* zu versorgen und in manchen Aspekten vielleicht sogar glücklich zu machen.

Jede andere Annahme halte ich für nicht nur egoistisch (was nun einmal der Kern der Haustierhaltung und vieler anderer zuweilen fragwürdiger Kulturen ist), sondern auch für egozentrisch. Was – wo es sich nun einmal um zwei Parteien handelt (Hund und Hannah) – das ist, was ich zu vermeiden versuche, soweit ich das kann.

Obwohl das für manche Menschen gerade in dem Kontext, dass NakNak* unsere Assistenzhündin ist, kaum vorstellbar erscheint.
Der Job des Hundes hat ja nur mich (uns) im Zentrum.
Da kann es helfen zu wissen, dass wir sie nur deshalb ausgebildet haben, weil sie den Kern ihres Jobs schon als Welpe von allein gemacht hat. Ohne, dass wir das von ihr verlangt haben oder sie darauf abgerichtet haben. Letztlich ist sie vielleicht überhaupt nur deshalb noch unser Haustier.
So hart das klingt und bei aller Zuneigung, die wir zu ihr haben.
Es ist teuer einen Hund zu halten und es gibt Lebenslagen, da ist es zu viel für uns ihren Bedürfnissen nachzukommen.
Ihr Job jedoch trägt erheblich dazu bei, dass wir das Geld erwirtschaften können, um sie zu ernähren und immer seltener Unterstützung brauchen, ihren Bedürfnissen wenigstens basal zu entsprechen.

Das klingt nicht nach bedingungsloser Liebe zum Hund, richtig? Nach “ich würde alles geben, was ich hab, weil ich ja so ein tierlieber Menschen bin…”.
Wenn dem so ist, dann ist das gut.
Denn wir sind kein ach so tierlieber Mensch, der das letzte Hemd für einen Streuner auf Gran Canaria mit Lungenkrebs geben würde, um ihm Biofleisch aus der Dose in einer Etagenwohnung an einer Hauptstraße in den Plastiknapf zu schütten, um uns gut zu fühlen. Oder fähig jedes von uns wahrgenommene Leiden zu beenden. Oder uns wenigstens nicht ignorant oder kaltherzig oder ohnmächtig zu fühlen, weil wir den Tod des Tieres nicht verhindert haben.

Der Tod ist sowieso so ein Ding.
Tiere sterben. Menschen sterben. Das passiert. So ist der Lauf der Dinge. Wer sind „wir Menschen“, immer wieder und wieder die Entscheidung zu treffen, wer wann wie wo und warum und in welchen Umständen stirbt und warum ist das Verhindern von Toden jeder Art, immer wieder so viel größer, als die Gestaltung der Leben, die da sind und kommen werden?
Auch in den kleinen Teilen der veganen Szene, in die ich bisher mal reingelinst habe, ist es so viel häufiger Thema Tierleid zu verhindern, als Tierglück zu erforschen und zu diskutieren.
Oder den eigenen Begriff vom “glücklichen Tier” zu reflektieren.

Und vom “tierlieben Menschen”.
Was soll denn das überhaupt bedeuten? Das Wort “tierböse” gibt es nicht. Obwohl es viele Menschen und Praktiken gibt, die man so nennen könnte. Tiere essen könnte man “tierböse sein” nennen. Zoos könnte man so nennen. Obwohl da ziemlich sicher nur lauter “tierliebe Menschen” arbeiten. Menschen, die wollen, dass es den Tieren dort gut geht. Oder nicht schlechter als sowieso schon.

Meine Tierliebe ist nicht bedingungslos und das ist gut so. Meine Menschenliebe ist es schließlich auch nicht.
Meine Aggressionen sind es aber. Und das finde ich wichtig.

Im letzten Jahr hatte ich viele Momente des Bewusstseins darum, wann ich mich “tierböse” im Sinne von “aggressiv” gegenüber Tieren verhalten habe, selbst dann, wenn ich nichts mit ihnen zu tun hatte.
Wie oft haben wir selber Tiere gegessen oder die Dinge, die wir aus ihren Ausscheidungen produzieren. Ich habe zwei Paar Lederschuhe im Schrank stehen. Meine Medikamente wurden sicher nicht nur an Menschen getestet. Meine Kleidung, meine Bücher, meine technischen Helferlein… die Produktion all der Dinge, die ich brauche und wünsche, um es gut und schön zu haben, verdrängen Lebensräume für andere Lebewesen in einer Unverhältnismäßigkeit, die nicht entstehen würde, müsste ich mich selbst versorgen. Ohne all den tollen bequemen Schnickschnack, den wir in den letzten 100 bis 150 Jahren erfunden haben.

Obwohl ich selbst noch nie aus Spaß an der Freude einem Tier Leid zugefügt habe, war ich nie nur “tierlieb”.
Und heute denke ich, dass das ein wichtiger Teil des Selbst_Bewusstseins ist. Die Art Ehrlichkeit und vielleicht auch Verantwortungsübernahme, die man an den Tag legen sollte, wenn man sich damit auseinandersetzt, welche Rolle das eigene Leben im Leben eines anderen Lebewesens spielen könnte.

In den O-Tönen des Podcast von Carsten und Stefanie sagt niemand: “Nein, ich halte die Haustierhaltung nur deshalb für überhaupt möglich, weil wir Menschen uns über den Willen von Tieren hinwegsetzen (können). Und trotzdem halte ich ein Tier. Das ist ein moralisches Dilemma(, das ich anders noch nicht lösen kann).”.
Und das finde ich total schade.
Denn es ist ein moralisches Dilemma. Es gibt viele Aspekte, die zu der Situation geführt haben und nur wenige, wenn nicht vielleicht auch gar keine, die es alleinig schaffen, es aufzulösen.

Natürlich kann man es machen wie wir und sagen: “Okay, dieses Haustier begleiten wir bis zu seinem Lebensende und dann halten wir selbst keines mehr.”, eine Auflösung des moralischen Dilemmas ist das aber nicht. Es ist nur das Ende unseres moralischen Dilemmas, das wir mit unserer Haustierhaltung haben.

Es bleibt die Kultur der Farbmaus im Laden, der Zoos weltweit und anderer Rettungswohlfahrten für Tiere in Not.

Wir waren selbst lange Pflegestelle für Hunde, Katzen und Wildtiere. Wir haben damit angefangen, weil wir einen sinnvollen Job machen wollten. Und wir haben damit aufgehört, nachdem wir bemerkt haben, dass wir da einen Job machen, der niemals aufhören wird, wenn man Menschen diesen Notausgang für ihre Fehlentscheidungen offen lässt.

Nach einem Sommer mit 7 Flaschenkätzen und ein paar erwachsenen Tieren – also 0 Schlaf und Level 5000 täglicher Arbeit – hatten wir klar, dass es nicht zu dieser Lage gekommen wäre, hätte jemand der verantwortlich war, den Arsch in der Hose gehabt sich ordentlich zu kümmern. Und sei es die Kätzchen sterben zu lassen, nachdem die Mutter überfahren worden war.

Niemand hatte diese Kätzchen wirklich und echt bedingungslos gewollt.
Niemand außer dem Muttertier wollte sich um sie kümmern, ohne mehr Wollen und Willen als das Leben selbst damit zur Folge zu haben.
Es ist Mitleidskultur und Niedlichfindungsegomanie, die diese Tiere in Menschenhand und –leben gebracht hat. Mit wer weiß was für Auswirkungen auf sie.

Diese Sicht auf diese Kätzchen haben wir nicht erst seit der Auseinandersetzung mit Veganismus und Carnismus. Diese Sicht haben wir schon länger auf diese Art von “Tierliebe” und “Tierschutz”.
Wenn wir uns mit Tierschutz befassen, dann befassen wir uns mit Menschen und verstehen oft nicht, was da vor sich geht.

Zoos zum Beispiel.
Tiere angucken, die man sonst nicht angucken kann – ja reizvoll. Ein Spaziergang, bei dem man fremde Tierstimmen hören kann – geschenkt.
Aber heute gibt es kaum noch Zoos, die sich nicht damit bedecken, sie würden irgendein Artenschutzprogramm unterstützen und bedrohte Tierarten züchten.
Ganz ehrlich – in was für ein Leben werden diese Arten denn zwangshineingezüchtet?
Super toller Beitrag noch ein Tier für nur hinter Glas oder Käfiggittern in die Welt zu setzen.
Wirklich.
Much nachhaltig.
Very sinnvoll.
Nicht.

Da sind mir Zoos lieber, die gar nicht erst versuchen sich selbst schön zu reden und eher als eine Art Museum oder Lexikon mit lebenden Ausstellungsstücken präsentieren. In solchen Zoos ist es einfach leichter die Objektifizierung der Tiere zu erkennen und zu sehen: diese Tiere sind nur hier, weil wir Menschen das so wollten.
Einfach, weil da noch mehr Platz ist für die Entscheidung dagegen.

Wenn man in einem Zoo steht und ein dreiblättrig geknödeltes Nasenfaultier mit großen Kulleraugen und flauschigem Fell eine Birne essen sieht und daneben steht ein Schild auf dem steht: “IST ES NICHT TOLL, DASS WIR DIESES VOM AUSSTERBEN BEDROHTE TIER GERETTET HABEN?! Spenden sie doch bitte noch ein bisschen was und erzählen sie allen ihren Freunden was für ein tolles Tier man sich hier von uns gerettet angucken kann…” – ja wie viel Reflektion über sich selbst und das eigene Wirken auf der Welt ist da noch möglich?

Darf man heute noch dagegen sein Tiere vor dem Aussterben zu retten?
Ganz ehrlich – so wie wir gerade mit dem Planten umgehen, kann ich nur zum Aussterben raten.

Ich bin kein_e Tierrettungsveganer_in.
Bin ich jetzt nicht, werde ich auch später nicht werden.
Aber das Leben ist mir wichtig. Jedes Leben. Das von Tieren, von Pflanzen, von Menschen.

In einer Episode des englischsprachigen Podcast “vegan warrior princesses attack!” beschrieben Kelly und Nichole, dass es unterschiedliche Veganismen gibt, die alle in ihren Anteilen wichtig sind.
Die Ökoveganer_innen sind genauso wichtig, wie die Tierrettungs- und Gesundheitsveganer_innen. Und auch wenn mir das gar nicht so gut gefällt: auch die Hipster-Arroganzveganer.
Beim Thema der Haustierhaltung finde ich das sehr bestätigt.

Es sind die gutverdienenden, meistens weißen Oberschichtenhipster, die sich “vegan” an die Stirn kleben, um hip und modern zu sein oder sich selbst eine äußere Identität zu geben – und die Bürgerrechtsbewegung, die Veganismus auch ist, damit zuweilen arg diskreditieren – aber die veganen Lebensmitteloptionen in viele Läden und Köpfe gebracht haben.
Sie haben die Nachfrage produziert, welcher der kapitalistischen Marktlogik folgend entsprochen wurde.
Nämlich: “Alles. Immer. Jetzt.”

Das kann man kritisieren und es ist wichtig zu kritisieren, wie schnell und rücksichtslos wirklich alles umgesetzt wird, wenn nur die Kohle stimmt.
Aber. Die positive Auswirkung ist, dass weder Vegetarismus noch Veganismus weiterhin ausschließlich im Öko-Bio-Hippie-Kontext zu finden ist und auch mehr und mehr Bewusstsein für Umweltzerstörung und Klimapolitik entsteht.
Zunehmend werden auch mehr und mehr Kinderarbeit und Arbeiterschutz in der Lebensmittelindustrie thematisiert.

Veganismus ist die derzeit am schnellsten wachsende soziale Bewegung. Aus Gründen.

Manche sind klein. Zum Beispiel der, dass Veganer_innen ihre Haustiere nun auch vegan füttern können, wenn sie das wollen (und das Geld, den Mut, das soziale Umfeld dafür haben).
Manche sind groß. Zum Beispiel der, dass die natürlichen Ressourcen unseres Planeten bereits so angegriffen sind, dass alle unsere Bemühungen Tier- und wie Pflanzenarten zu schützen, lächerlich und sinnlos erscheinen müssen.

Kurz nachdem ich das Podcast zu Ende gehört hatte, überlegte ich einen Witz über Aliens, die ein Heim für im All umherirrende, völlig verhungerte Menschen eingerichtet hatten, weil diese auf ihrem Planeten ja nichts mehr zu essen fänden und ach … jemand muss sich doch um sie kümmern… auszuformulieren.
Doch die Tragik ist ja der Witz.
Es wird niemand kommen und uns retten.
Wir müssen das machen.
Miteinander. Füreinander.

Wie – das wird sich zeigen müssen.
Günstig wäre nur das so hinzukriegen, dass wir nicht ständig irgendwas und irgendwen vor irgendwas retten, sondern zu einem Umgang finden, aus dem wir und alle nach uns kommenden auch gut leben können.

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