Lauf der Dinge

Fundstücke #37

Vielleicht ist es nie gut Bewegungen sehen zu wollen, während sich die Welt so schnell dreht, dass man sich von ihr vergessen fühlt.

Ich fühle mich dem dunkelbunten Vielrauschen so nah und kippe doch ganz leicht in meine Spurrinnen des Hier und Heute.
Wir sind wieder auf Seroquel und ich bemühe mich darum, es als Schritt zu empfinden und keine Richtung dazu zudenken.
Das geht erstaunlich gut mit einem Wattebausch unterm Schädeldach.

Wir arbeiten hart. Kämpfen. Bleiben dran.
Weil wir so funktionieren.
Nicht, weil wir uns dafür entscheiden.

Das ist wichtig zu sehen. Und zu verstehen.
Sonst wird man von unserem Schmerz daran überrascht.