Lauf der Dinge

lieber allein

Bevor ich von etwas spreche, sehe ich zu, dass ich weiß wovon ich da rede.
Damit ich etwas weiß, lese ich. Zu Beginn im Internet und dann in Büchern.

Und heute dann finde ich plötzlich einen Täternamen im Netz im Zusammenhang mit öffentlich gemachten Taten.

Und mit einem Mal wird uns grundsätzlich klar:
Ja, wir sind nicht allein.
Wir waren nie allein.

Wir haben nie als Einzige gelitten.

Von den Flügeln des goßen Schwans herabbaumelnd, schaue ich der Frau zu, wie sie lacht und weint und wimmert

nehme ihre Hände und tippe:

In diesem Punkt, wäre ich lieber allein

3 thoughts on “lieber allein”

  1. ja, wir fühlen das mit: es ist grauenvoll und befreiend und erschreckend und bestätigend zugleich, wenn man sieht/fühlt/merkt, dass man „nicht alleine“ ist… es ist ja jede(r) weitere betroffene eine/einer zuviel- und gleichzeitig ist es so wichtig zum weiterleben und heilen und geradeaus-schauen, zu erleben, dass da eben noch andere sind….

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